Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Das letzte Titelbild bestätigt meine Vermutung.
Swen hat anscheinend wirklich nur Exposés oder Absprachen mit
den Autor zur Verfügung gehabt.
Denn der Ertruser, welcher auf
diesem Bild zu sehen ist, trägt eine für diese Menschenart
typische Sichelkammfrisur. Im Roman aber hat er auf Grund einer Krankheit
diesen Haarkamm nicht! Gerade Swen ist auf diesem Gebiet sehr genau – ihm
wäre so ein Lapsus nicht passiert.
Doch nun zum Bild – der Ertruser beugt sich vorsichtig über
einen Menschen – darf man die Größenverhältnisse
abschätzen, dann handelt es sich bei dem Menschen um eine sehr
kleinwüchsige Art – vielleicht ein Kamashit?
Der Hintergrund
zeigt Ausschnitte eines Fabrikgeländes und Reste einer Explosion.
Das ganze Bild ist in sehr weichen, ja fast verschwommenen Farben dargestellt – passt
irgendwie nicht richtig zur Szene.
Aber immerhin mal eine interessante Abweichung des Titelmotivs.
In der Innenillustration treffen
wir die beiden Helden des Titelmotivs wieder - diesmal trägt die Terranerin
die Haare offen. Man sieht sehr schön
das Größenverhältnis zwischen den beiden Handlungsträgern
- wenn der Ertruser auch etwas schmale Schultern hat. Da er aber als Kind bzw.
Teenager geschildert wird, ist das ok.
Seine Begleiterin ist tatsächlich
eine Terranerin, wenn auch sehr klein gewachsen. Beide stehen am Rand des Porzellanwaldes,
welcher aus Rießenpilzen besteht.
Die zweite Staffel von Swen lässt meiner Meinung etwas nach - man
merkt ihr sehr an, dass sie so nicht geplant war und Swen schneller als sonst
arbeiten musste. Vermutlich hat ihn die wirklich hervorragende vorangegangene
Wallpaperstaffel schon sehr an Kraft gekostet.
Ein Pause hat er sich nun redlich
verdient ;-).
[Dazu kommt sicher auch, dass Swen währenddessen bereits mit der kompletten
Illustration des PR-Spiels "Die Kosmische Hanse" beschäftigt war. - Anm. Joe]
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Ein Ertruserkind, das mit Siedlern nach Charon evakuiert
wurde, nachdem sie vor geschlossenem TERRANOVASCHIRM standen, ist Träger
einer Art Down-Syndrom. Als Lebensretter eines Allgorian-Kindes darf
es sich im Sicherheitsbereich der Salkrit-Forschung aufhalten.
„Sarg“ Daellian
fühlt sich von dessen Unvoreingenommenheit angerührt. Sodass
Viltur Milla zu Daellians einzigem persönlichen innigen Bezugsmenschen
wird.
Lange bleiben Versuche mit dem Kontextwandler erfolglos. Bis
es zum Fraktalen Sturm kommt. Dabei treten natürlich auch Strangenessphänomene
bis hin zu pararealen Erscheinungen auf.
Wim Vandemaan führt uns
jedoch, in gewagt steilen Erzählbögen, vom Versteckspiel
im Pilzwald mit Leichenasche über Julian Tifflors Kindheitsvorliebe
für Flash Gordon bis hin zu metaphysischem Irrwitz.
Die seltsame ALTE, die auch Kontakt zu Tifflor (wegen seinem ZAC?)
aufnahm, überreicht Daellian einen Goldenen Würfel. Offenbar
ein hinter der Zeit lebendes Wesen, das sehr skeptisch zu den Experimenten
mit der Fraktalen Technik steht – aber „nur nachschauen“ wollte.
Da diese Alte kaum ein positives oder negatives Machtgebaren an den
Tag legte, ordne ich sie vorsichtig in das Umfeld von Si Kitu ein.
Die Technik, die die TRAITOR-Kolonne nutzt, kann ihr natürlich
auch im Schaden das Wasser reichen. So denke ich, das Team Aktakul-Daellian
entfesselt hier Kräfte, die der NEGASPHÄRE sogar entgegenwirken
können – oder beim Beschleunigen helfen.
Viltur Milla bleibt
vom intelligenzdegradierenden Effekt verschont, so kann er den „Stecker
ziehen“.
Natürlich habe ich die vielen Dinge nicht übersehen, die
Wim Vandemaan loswerden will, die sich bisher kein P.R.-Autor einfallen
ließ.
Ein Tifflor, der seine Großnichte sanft küssen
will, und, aus der Traumzeit gestoßen, gerade Aktakul antörnt,
u. a.
Das ausgeschüttete Ideen-Füllhorn lässt so manche
geniale Szene kurzatmig werden.
Da ist er nahe an Castor – nicht
mehr verstanden, oder gar akzeptiert zu werden.
Keine Bange – die
Souveränität kommt mit der Zeit!
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