Band 2391:
"Die Schwarze Zeit
"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 15.06.2007
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Wim Vandemaan
Titelbild: Swen Papenbrock
Illustration: Swen Papenbrock

Kommentar:  Raum-Zeit-Router

Extra: Risszeichnung:
Raumschiffe der Terminalen Kolonne TRAITOR: Traitank
von Gregor Paulmann

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner)

Tibi - Perry Rhodan-Band 2391

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Das letzte Titelbild bestätigt meine Vermutung. Swen hat anscheinend wirklich nur Exposés oder Absprachen mit den Autor zur Verfügung gehabt.
Denn der Ertruser, welcher auf diesem Bild zu sehen ist, trägt eine für diese Menschenart typische Sichelkammfrisur. Im Roman aber hat er auf Grund einer Krankheit diesen Haarkamm nicht! Gerade Swen ist auf diesem Gebiet sehr genau – ihm wäre so ein Lapsus nicht passiert.
Doch nun zum Bild – der Ertruser beugt sich vorsichtig über einen Menschen – darf man die Größenverhältnisse abschätzen, dann handelt es sich bei dem Menschen um eine sehr kleinwüchsige Art – vielleicht ein Kamashit?
Der Hintergrund zeigt Ausschnitte eines Fabrikgeländes und Reste einer Explosion. Das ganze Bild ist in sehr weichen, ja fast verschwommenen Farben dargestellt – passt irgendwie nicht richtig zur Szene.
Aber immerhin mal eine interessante Abweichung des Titelmotivs.

In der Innenillustration treffen wir die beiden Helden des Titelmotivs wieder - diesmal trägt die Terranerin die Haare offen. Man sieht sehr schön das Größenverhältnis zwischen den beiden Handlungsträgern - wenn der Ertruser auch etwas schmale Schultern hat. Da er aber als Kind bzw. Teenager geschildert wird, ist das ok.
Seine Begleiterin ist tatsächlich eine Terranerin, wenn auch sehr klein gewachsen. Beide stehen am Rand des Porzellanwaldes, welcher aus Rießenpilzen besteht.

Die zweite Staffel von Swen lässt meiner Meinung etwas nach - man merkt ihr sehr an, dass sie so nicht geplant war und Swen schneller als sonst arbeiten musste. Vermutlich hat ihn die wirklich hervorragende vorangegangene Wallpaperstaffel schon sehr an Kraft gekostet.
Ein Pause hat er sich nun redlich verdient ;-).
[Dazu kommt sicher auch, dass Swen währenddessen bereits mit der kompletten Illustration des PR-Spiels "Die Kosmische Hanse" beschäftigt war. - Anm. Joe]


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Ein Ertruserkind, das mit Siedlern nach Charon evakuiert wurde, nachdem sie vor geschlossenem TERRANOVASCHIRM standen, ist Träger einer Art Down-Syndrom. Als Lebensretter eines Allgorian-Kindes darf es sich im Sicherheitsbereich der Salkrit-Forschung aufhalten.
„Sarg“ Daellian fühlt sich von dessen Unvoreingenommenheit angerührt. Sodass Viltur Milla zu Daellians einzigem persönlichen innigen Bezugsmenschen wird.
Lange bleiben Versuche mit dem Kontextwandler erfolglos. Bis es zum Fraktalen Sturm kommt. Dabei treten natürlich auch Strangenessphänomene bis hin zu pararealen Erscheinungen auf.
Wim Vandemaan führt uns jedoch, in gewagt steilen Erzählbögen, vom Versteckspiel im Pilzwald mit Leichenasche über Julian Tifflors Kindheitsvorliebe für Flash Gordon bis hin zu metaphysischem Irrwitz.
Die seltsame ALTE, die auch Kontakt zu Tifflor (wegen seinem ZAC?) aufnahm, überreicht Daellian einen Goldenen Würfel. Offenbar ein hinter der Zeit lebendes Wesen, das sehr skeptisch zu den Experimenten mit der Fraktalen Technik steht – aber „nur nachschauen“ wollte.
Da diese Alte kaum ein positives oder negatives Machtgebaren an den Tag legte, ordne ich sie vorsichtig in das Umfeld von Si Kitu ein.
Die Technik, die die TRAITOR-Kolonne nutzt, kann ihr natürlich auch im Schaden das Wasser reichen. So denke ich, das Team Aktakul-Daellian entfesselt hier Kräfte, die der NEGASPHÄRE sogar entgegenwirken können – oder beim Beschleunigen helfen.
Viltur Milla bleibt vom intelligenzdegradierenden Effekt verschont, so kann er den „Stecker ziehen“.

Natürlich habe ich die vielen Dinge nicht übersehen, die Wim Vandemaan loswerden will, die sich bisher kein P.R.-Autor einfallen ließ.
Ein Tifflor, der seine Großnichte sanft küssen will, und, aus der Traumzeit gestoßen, gerade Aktakul antörnt, u. a.
Das ausgeschüttete Ideen-Füllhorn lässt so manche geniale Szene kurzatmig werden.
Da ist er nahe an Castor – nicht mehr verstanden, oder gar akzeptiert zu werden.
Keine Bange – die Souveränität kommt mit der Zeit!


Letztes Update dieser Seite am 10.09.2007