Band 2394:
"Hyperraum-Nomaden
"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 06.07.2007
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Arndt Ellmer
Titelbild: Dirk Schulz
Illustration: Michael Wittmann

Kommentar:   Anakonen? (1)

Extra: Journal

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner)

Tibi - Perry Rhodan-Band 2394

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

So gefällt mir das schon besser – ein echtes Titelbild „schulzer Art“ ;-). Auch wenn sich Dirk anscheinend als Fan von STAR WARS outet (wie schon desöfteren). Die Inspirationsquelle des Raumschiffs im Vordergrund liegt eindeutig bei der SLAVE I des Kopfgeldjägers Boba Fett. Das „fliegende“ Bügeleisen (wie ich dieses Raumschiff in Kindertagen gerne nannte) wurde für das Perryversum etwas entfremdet – trotzdem kann es seine Herkunft aus dem STAR-WARS-Universum nicht leugnen.
Über eine spiegelnde Wasserfläche auf einen kybernetischen Turm mit Sonnenuntergang zu gleiten, mit Flugechsen und Saturnplaneten im Hintergrund, ergibt das Motiv ein stimmiges Titelbild mit Posterqualität. Ab und an lässt Dirk seiner romantischen Ader freien Lauf, wie mir scheint. Wenn solche Bilder dabei herausspringen, dann nur zu! Gefällt mir sehr gut.

Naturromantisch gehts gleich bei Wittis Innenillustration ("Auf der Suche nach dem Spektralen Turm") weiter. Da trabt der letzte Mohikaner durch den Dschungel - nur die supermannähnliche Begleitung verrät den Bezug zur Science Fiction. Ansonsten könnte Immentri Luz auch ein einfacher Darsteller in einem Tarzan Comic sein. Fehlt nur der Lendenschurz und der Chimpanse Sheetta (na, lieber doch Jane, die ist hübscher ;-)).
Aber das Bild ist o.k., denn genauso wird es ja im Roman beschrieben.


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Mit dem Mnexion-Stirnreif tritt Immentri Luz ein in die Erinnerung von Kinnaird, dem Transfermeister im Spektralen Turm.
Überhaupt arbeitet Arndt Ellmer hier mit einer Fülle verfremdeter bis fremdartiger Begriffe, alle mit einem wohligen Klang, fantasy-like wie Vandemaan. Nur nicht so erstarrt in der Transzendenz.
Denn auch in Sphero-Welten gibt es den Alltag, mit Geplauder und Geplänkel. Das ist Muttersaft für 300-jährige Säuglinge.
Ein Tod, der alle Sphero betraf, ist vielleicht das Verschwinden der Anakonen.
(*Wenn A-konen gegen die Speerspitze gerichtet sind, sind Anakonen natürlich gegen das Gegenteil gerichtet – gegen die Schäfte!)
Im Übrigen sind sie nur ein weiteres vor-lemurisches Volk, ein weiteres Wirbelsegment der endlosen Anakonda.
Klingt irgendwie gereizt und lustlos: „Und was wird aus den Sphero?“


Letztes Update dieser Seite am 10.09.2007