Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Das ist doch mal ein tolles Titelbild!!!
Jawohl, so mag ich die Arbeiten von Swen Papenbrock!!!
Nach der schwachen Leistung letzter Woche, schafft es Swen diesmal spielend,
mich mit seiner Zeichnung zu überzeugen.
Das Bild zeigt den Exodus der Haluter von ihrer Welt. Startende Kugelraumer
im Hintergrund (Nanu, wo ist der abgeflachte Pol geblieben, der so typisch
für die Bauweise der Haluter ist?). Im Vordergrund zwei Haluter
in Diskussion.
Dem Einen scheint der Stress ganz schön auf den Magen zu schlagen,
anscheinend passt sein Raumanzug nicht mehr. Auf jeden Fall sieht es
so aus, als ob er die rutschende Hose festhält - eine fast sympolhafte
Geste: Ab nun heißt es, den Gürtel enger schnallen, die guten
Tage sind vorbei - Traitor greift nach der Milchstraße - auch
die Haluter bleiben davon nicht verschont!!!
Auch die Illustration
weiß zu gefallen: Die Einheiten der Terminalen Kolonne fliegen
auf das Kolonnenfort von Halut zu.
Der Duale Kapitän hat zur Konferenz gebeten, und die Kommandanten
der Kolonnenforts erscheinen zahlreich.
Wobei, von der Beschreibung her gleicht das Objekt in der Mitte eher
eine der TRAICAH-Fabriken als einem Kolonnenfort. Oder täusche
ich mich da? ... Muss mal glatt nachschauen, wie die Kolonnenforts beschrieben
sind.
Swen geht auf diesmal richtig auf meine Wünsche ein, nachdem auf
den Titelbild Lebewesen (und Raumschiffe) zu sehen sind, zeigt die Innenillustration
eine Weltraumszene. Dabei hätte ich es ihm diesmal sogar verziehen,
wenn er als Innenillu nochmal einen Haluter ins Bild gesetzt hätte;
ich mag die sanften Riesen sehr gerne!
Interessant wäre auch das Wesen gewesen, von dem Icho Tolot den
verstümmelten Hilferuf auffing!
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Ist denn schon wieder Zeit für eine Haluter-Drangwäsche?
Wenn die Chaos-Armada schon die Freunde von Halut mit schrecklichen
Abziehbildern unserer Kolosse erschrecken muss, wird es auch bitter
nötig, mit allen sechs Gliedmaßen einen Felsen zu zerbröseln.
Sonst kommt eine falsche Vorstellung der weise gewordenen Nachkommen
der Bestien auf.
Vielleicht kann man den Mythos noch zu recht biegen: Dass also die Haluter
das ältere Volk, und somit die Bestien die entlaufenen Experimente
und böse gemachten Kinder eines besonderen Volkes sind.
- Wonach eine frühere Version der Chaosflotte daran beteiligt war.
Haben sich nicht die Haluter einmal auf die Suche nach verschollenen
Brudervölkern gemacht?
Es geht nur um die zu Hause gebliebenen Haluter.
Viele Reisende sind verschollen.
Auch die Kolonie in Chearth ist abgeschnitten.
Außer dem blauen Kleinhaluter hat man von der Chronologie dieses
Volkes nicht mehr viel gehört.
Hier begegnet man einer neuen hoffnungsfrohen Konditionierung.
Evor Torkas kommt nicht mehr dazu, sich kristallin zu verhärten.
Eine Mikrobestie setzt ihm ungeheuer zu, beißt ihm Finger ab,
attackiert mit Vibromessern seinen Kopfansatz. Er gerät in Gefangenschaft,
ins Labor.
Werden die Haluter zur neuen Kampfeinheit der Chaosflotte? Geistig versklavt,
in die Weiten des Kosmos entführt.
Doch es war nur eine Simulation.
Ich liebe solche Extrapolationen, wo dem Leser Hilfestellung zur Eigenphantasie
gewährt wird.
Als Tolot vor dem Rat der Haluter spricht, wächst Sorge.
Lieber wollen sie sich selbst vernichten, als wieder Werkzeug fremder
Mächte zu werden. Es steht auch im Raum, Halut für immer zu
verlassen, und zu fliehen.
Eine eindeutige Identitätskrise, aufgelöst durch die Kenntnis
von den Mikrobestien.
Die Kolonnenforts bleiben im Programm.
Der Untergang des Obelisken im Solsystem gibt ihnen Rätsel auf.
Jedoch beruft Zerberoff eine kleine Konferenz ein, um zusätzliche
Schritte einzuleiten, ohne die Vorgaben zu verletzen. Bei aller hoch
stehenden Technik hat die minimale Fähigkeit der Hyperraumgiraffe
bereits soviel Potential, das gesamte Konzept der Großinvasion
der Milchstraße in Frage zu stellen.
Die routinierte Erfolgstrategie ist an ihre Grenzen gestoßen.
Oder einfach degeneriert.
Das Dunkelfeld-Schiff, welches jetzt ohne Ankündigung erscheint,
ist kein Dunkler Ermittler sondern ein Dunkler Herold!
Stundenlang stehen die Dualen Kapitäne vor der Kapsel stramm.
Das ist eine Achillesferse der Chaosflotte – oder fehlender Informationsaustausch.
Der Herold will Rechenschaft für verfrühten Einsatz.
Obwohl Alarm geben ist, Drangwäsche-Schiffe nähern sich, wartet
man im Hangar auf Kommunikationsbereitschaft des Herolds. Nach Verhör
und Standpauke folgt eine obligatorische Visitation der strategischen
Kampfführung.
Zerberoff merkt anhand des Anfluges, dass die Position des Kolonnenforts
bekannt ist. Was so nicht sein dürfte.
In der geringen Zahl der Angreifer erkennt er Verschleierungstaktik.
Trotz Vollalarm entwischt die halutische Evakuierungsflotte, als Ressourcendiebstahl
bezeichnet.
Für die strategische Katastrophe erhofft der reguläre Kolonnenführer
eine Bestrafung Zerberoffs.
Ganz im Gegenteil erteilt der Herold nun die Handlungsfreiheit.
Ob sich der Herold seinerseits für forcierte Unterstützung
durch Progresswahrer bemüht, dürfte die Truppen vor Ort vorerst
nicht tangieren. Da Zerberoff die Identität des Herolds entschleiern
will, verwarnt ihn ein Sicherheitsprogramm.
Das Kolonnenfort und seinen zugeordneter „Berater“ gibt
er nun der Vernichtung preis. Sabotage zur Verwischung einer Straftat.
Obwohl die Drangwäsche-Einheiten ein fast sinnloses Opfer waren,
endet diese Konfliktsituation mit einem 2:0 für Halut.
Neues Motto des Zyklus also:
Geduld ist Stärke!
In Zerberoffs Interesse liegt nun die 5. Kolonne, die „Famile
Koda Ariel“, die laut Herold auf Terra aktiviert werden soll.
Dass heißt, Terra hat „ihren“ D. K. wieder.
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