Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Al Kelsners Staffel endet mit einem Klassiker des
Bündener Zeichners:
Ein Raumschiff auf einem Wüstenplaneten, mit einer Bastion oder
Forschungsstation im Vordergrund.
Die genannte Station konnte man in dieser Form schon oft auf Perry Rhodan-Titelbildern
der Planetenromane, -Hefte oder dem Bildband "Zeitsplitter"
sehen. Auch die Felsformationen, die Kuppelbauten und das Gebirge im
Hintergrund sind altbewährte Muster von Kelsner.
Das erste Mal dagegen hat es meines Wissens nach ein Kelch-Raumschiff
der Arkoniden auf das Titelbild geschafft. Endlich mal sehen wir eines
der berühmten Khasurn-Raumschiffe, der Stolz der arkonidischen
Flotte.
Ein bisschen erinnert es mich an einen Heißluftballon der Gebrüder
Montgolfier ;-). (Ein User des Galaktischen Forums bezeichnete das Bild
auch als "Gwalon-Eistüte", ein durchaus passender Vergleich).
Gigantisch sieht das Raumschiff aus - die Größenverhältnisse
solcher Raumschiffe in Szene zu setzten ist eine große Stärke
von Alfred.
Ein posterreifes Bild von Alfred - Abschluß einer starken Titelbildstaffel!
Der Tausch mit Swen hat sich wirklich gelohnt.
Einen Besuch in der Sesamstraße beschert uns Michael Wittman in
der Innenillustration.
Diesmal kann der Zeichner aus Wien seine Herkunft als Karikaturist nicht
verleugnen.
Der rechte Kopf des Vizekapaitäns Cardenuk sieht aus wie eine Muppets-Puppe.
Dem linken Kopf graut richtig; sein Gesicht verzehrt sich beim Schreien.
Naja, ewig das "Wer, wie, was - wieso, weshalb, warum"-Lied
seines Sesamstraßen-Nachbarn im Gehör, da kann man schon
durchdrehen.
... Man merkt schon, dieses duale Wesen finde ich nicht so gelungen.
Da hätte sich Michael lieber ein Beispiel an seiner Grafik in Heft
Nr. 2304 nehmen sollen.
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Eine Freude für Freunde von Monkey ... Quinto-Center
hat einen Plan:
Ein terranischer Agent in Arkoniden-Maske bietet der Chaos-Flotte Kooperation
an.
Einzig der Standort des Geheimstützpunktes verleitet sie zur Umgehung
der Direktive: Es gibt keine Kooperation mit einer Ressourcen-Galaxis.
Ein Alleingang, von dem eigentlich nur Monkey weiß, setzt Quinto-Center
aufs Spiel.
In der aktuellen Situation, da Arkon nicht mehr Gegner sondern Verbündeter
ist, hat sich der Aufgabenbereich im Sinne der USO fast erübrigt.
Muss man dann jedoch das Leben aller Spezialisten gnadenlos geopfert
werden?
Roi Danton, der gerade seinen Stützpunkt aufgegeben hat, sitzt
im vermeintlich sicheren Rückzugsplatz nun in der Falle. Eine Einschleusung
eines Ein-Mann-Kommandos ist gegen ein Kolonnenfort ohne Chance. Dafür
die letzte Widerstandszelle zu verschenken, ist Irrwitz.
Die aufgebaute Falle bringt tatsächlich mäßigen Erfolg.
Im Energiegewitter gehen drei Traitanks unter. Der Agent ist von chronischen
Schmerzen geplagt und dem Tode nahe. Als man ihn der Endogenen Qual
aussetzt, erreicht sie zwar körperliche Reaktion, kann aber psychisch
das Schmerzempfinden gar nicht mehr steigern.
Der Agent zieht einen Dualen Kapitän mit in den Tod.
Es besteht die Chance, einen Dunklen Ermittler auszuschalten.
Ist es ein Ablenkungsmanöver, Quinto-Center noch besser zu verstecken?
Die Täuschungsaktionen jedoch sind gestaffelt.
Eine Scheinschlacht lockt die zum Rückzug bereiten Traitanks vorzeitig
in eine nahe liegende Raumsektion.
Während die „Kontrahenten“ schnell verschwinden, werden
gleichzeitig die unbeachtet treibenden Wrackteile nach TRAITOR-Technik
geplündert.
Wieder ein kleiner Teilerfolg: Keine vorzeitige Aufgabe von QUINTO.
Doch jetzt ist der Status Quo endgültig zementiert.
Tödliche lähmende Starre der Milchstraßenzivilisationen
wird erst mit Ankunft der Progress-Wahrer kommen. Bis dahin muss der
spärlich gewordene Untergrund mit Ergebnissen aufwarten.
Damit kann man getrost erst mal zur SOL-Mission schwenken.
Neue Abenteuer an fremden Orten erwarten uns.
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