Band 2335:
"Das Geheimnis der Enthonen"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 19.5.2006
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Leo Lukas
Titelbild: Swen Papenbrock
Illustration: Swen Papenbrock

Kommentar: Die Quartale Kraft
Extra: Terranischer Käfigtransmitter 1344 NGZ

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2335

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Autsch, das hat gesessen! Da habe ich mich letzte Woche noch aufgeregt, dass Swen dem guten Kantiran kein Portrait gönnt und nun?
Swen belehrt mich eines Besseren und zaubert Rhodans jüngsten Spross auf das Titelbild dieser Woche! Irgendwie erinnert mich die Gestaltung des Bildes an die Innenillustration von Perry Rhodan Heft Nr. 2333.
Doch bei genauem Hinschauen fällt auf, dass hier wohl kein symbolische Bild gezeigt wird sondern eine Szene, in der sich ein Hologramm aufbaut: Die Konsole, über die Kantiran sich beugt, sein verblassender Unterkörper, der Abriss des Planeten. Als ob er in ein bestehendes Hologramm eintritt ... dazu passt aber die Konsole nicht so richtig.
Mmmmhh, eine sehr interessante Interpretation - stell ich mir persönlich aber etwas anders vor.
Oder ist vielleicht etwas ganz anderes damit gemeint?
Der Eintritt in ein Mikrouniversum?
Der Roman wird es zeigen.
Der bärtige Kantiran erinnert mich sehr stark an die Figur des Obi Wan Kenobi aus Star Wars III "Die Rückkehr der Sith".

Huch, bei der Innenillustration kommt wohl Swens Liebe zur Comicwelt zum Vorschein - oder wie darf ich das verstehen, das mir das DING von den "Fantastischen Vier" mürrisch entgegen blickt?
Na ja, die Ähnlichkeit ist da, dargestellt wird aber Polm Ombar, ein wichtiger Friedensfahrer.
Swen hält sich sehr an die Vorgaben des Romans, das liebe ich. Allerdings vermisse ich bei Polm den Mund, in den er sich ständig riesige Mengen an Fleisch reinschiebt, oder verwechsle ich das jetzt mit einem anderen Friedensfahrer? Bei den munteren Gesellen wäre das kein Wunder!
Toll, dass Swen doch noch einen anderen Friedensfahrer außer Alaska und Kantiran gezeichnet hat!!!

[Ergänzung E-Man:
So sieht also der neue Kantiran aus: vollbärtig! Ein Rhodan, wie ein Seefahrer und Kreuzritter. Im ärmer werdenden Deutschland sind härtere und gnadenlosere Männer wieder im Kommen.]


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Die anderen Berichte der beiden Friedensfahrer wandeln sich langsam zu einer gemütvollen Familienatmosphäre im Team der höchsten Sicherheitsträger auf Terra.
Fincan Kaldori, der sechste Garant, nahm Kantiran den Eid ab.
An der Versammlung der Friedensfahrer nimmt selbstredend auch der Revisor teil, dessen Identität seit Jahrtausenden anonym geblieben ist.
Chyndor hat in Zusammenführung mit Alaska Saedelaeres kosmischen Kenntnissen die Petition an die Enthonen zur Bekämpfung der Negasphäre unterstützt. Das spricht natürlich gegen die offen bekundete Neutralität in der Auseinandersetzung zwischen Kosmokraten und Chaotarchen. Nur leider werden sie mit Auftreten der Terminalen Kolonne TRAITOR wohl bald betriebsunfähig und arbeitslos.
Leider steht der engagierte Chyndor in Verdacht, ähnlich dem ausgehebelten Wilor Vass, eigenem Machtstreben zu frönen.
Nun ergreift der Neuling Kantiran das Wort. Provokant fragt er, wo da denn das Ideal, Leben zu schützen, bleibt.
Daraufhin schreitet der Patron der Enthonen, Borgi Sandyselene, aufs Podium. Das Patronat meint immer noch, sich gegen Kosmokraten und Chaotarchen zu stellen, würde den Orden vernichten.
Nun ja - ohne Widerstand geschieht es wohl ebenfalls.
Es ist genau der Widerspruch, der nervt: Um gut zu bleiben, werde ich tatenlos untergehen!

Kantiran hat inzwischen mehr angezettelt als nur Aufnahmeprüfung, Vereidigung, Entlarvung eines Abtrünnigen: Er führt die Aktionsgemeinschaft Negasphäre zusammen.
Eigentlich eine unerwünschte Opposition.
Im Garten der Weißen Stadt, Erholungspark der Enthonen, entlockt er dem Tulipan und seinem Beet der weißen Tulpen die Geschichte von der großen Niederlage gegen Kazzenkatt. Dem orakelhaften Hinweis vom Geheimnis im Nebel folgend, durchbricht er die Intimsphäre der Unterkunft des Patrons.
Er ist der Vater von Samburi Yura. Sie ist die letztgeborene Enthonin, und ging als Pfand für die Freiheit der Friedensfahrer in den Dienst der Kosmokraten.
Soviel zur Unparteilichkeit und Unabhängigkeit.
Bereits zum Ausgestoßenen erklärt, gewinnt Kantiran nach Alaska auch noch den Revisor.
Damit müssen die letzten 20 Enthonen und der noch nicht überzeugte kleine Rest aufgeben. Untergang des Geheimbundes, oder zurück zur ursprünglichen Aufgabe, war ihre Alternative.

Vom letzten Aspiranten zum Kopf der Friedenfahrer.
Das schafft nur ein echter Rhodan!


Letztes Update dieser Seite am 08.06.2006