Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Nach dem kurzen Zwischenspiel von Dirk Schulz mit
dem Weltmeisterschaftsroman (natürlich muss da der "bekannteste
und beim jungen Publikum beliebteste Zeichner ran), darf nun Alfred
Kelsner seine eigentliche Staffel beginnen.
Dieser legt ein gekonntes Weltraummotiv vor: zwei Raumfahrer bei Außenarbeiten
im Weltraum. Unweigerlich muss ich da an "Die Sternentagebücher
des Weltraumfahrers Ijon Tichy" von Stanislaw Lem denken. Da gab
es doch eine ähnliche Szene?
Auf jeden Fall sieht das Bild recht gut aus, die Spiegelung der Sterne
und einer roten Sonne in den Helmscheiben der Raumfahrer gefällt
mir besonders.
Ein gelungenes Motiv!!!
"Wow ist der dick, Mann!!!", mein erster Gedanke bei dieser
Innenillustration
von Michael Wittmann. Mein zweiter: "Der hat noch ne größere
Wampe als ich selbst".
Und mein dritter: "Witti ist Fan von Rainer Callmund ;-)".
Der Abgott (Obermotz) der Prophozeuten schart seine Raucke (zu deutsch:
seine Familie) um sich - dass der alternde Patriarch an Herzverfettung
leidet, ist recht offensichtlich. Das ganze erinnert mich an eine Szene
in einem Film über die Mafia (war es "Der Pate" mit Marlon
Brandon?) - in dem scharte sich auch die ganze Meute um den Obermafioso.
Ob Michael Wittmann den Film wohl auch gesehen hat?
Die Köpfe der Prophozeuten sehen nicht wirklich wie die von Hyänen
aus, aber das finde ich o.k., denn sie werden ja hyänenähnlich
beschrieben.
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Soll man sagen: Endlich?
Die Spezies aus dem Sonderband tritt erstmals in der Serie auf!
Die Hyänen, Nutznießer der Chaos-Armada sollen erstmals gegen
die Chaosflotte nützlich sein.
Soll Hoffmann falsche Hoffnungen streuen? Jedenfalls bringt ein neues
USO-Image neue Freude.
Zwar hat man die größere Ansammlung an Prophozeutenschiffen
längst geortet, doch bisher nicht für nötig befunden,
es bis an die Führungsspitze auf Terra vordringen zu lassen.
Roi Danton mit einer Spezial-Crew in einem „geliehenen“
Dunkelschiff schleust sich in einen Schrottsammler ein. Die Machtstruktur
der Hyänen hat sehr viele Parallelen zum Aufbau der Jucclas-Clans
(sind zur Zeit in der Atlan-Serie aktuell).
Nur dass hier die Anführer sehr schnell an Verfettung sterben.
Auch die Intrigen und Kämpfe um die Nachfolge gleichen sich sehr.
Als die Killertruppe versagt, will der letzte Überlebende das Schiff
des Thronerbes sprengen. Zu dumm, dass er das im gleichen Hangar abziehen
will, in dem sich Dantons unsichtbarer Unterschlupf befindet. Durch
den Rettungsakt enttarnen sie sich. Aber die verdutzten Prophozeuten
legen ihnen die Mor’Daer-Identität regelrecht in den Mund.
So wird eine neue Möglichkeit geboren, sich in die Kolonne einzuschleusen.
Doch wird das wohl ebenfalls die berühmte Ausnahme bleiben.
Wenn es auch aussieht, als könnte diesmal ein Dunkler Herold ausgeschaltet
wurden – es bleibt ein Tropfen auf den heißen Stein.
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