Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Häh, was ist den nun los? Wo ist das vierte Titelbild
von Alfred Kelsner? Das wurde also tatsächlich für den Fussballroman
unterschlagen? Toll, da wird sich aber Dirk Schulz über den zusätzlichen
Verdienst gefreut haben, und der Bündener Zeichner Kelsner darf
diese Woche kleinere Brötchen backen, ihm fehlt der Lohn für
ein Bild.
Sehr fair finde ich das nicht, vor allem, weil Alfred vor einigen Jahren
das bessere und stimmigere Fussballbild hingelegt hat (Falo Gause).
Aber das ist ja eine Frage des Geschmacks.
Trotzdem nicht das erstemal, das Menschen wegen der Fussballweltmeisterschaft
benachteiligt werden - aber auch bei Perry Rhodan?
Gemeinheit!!!
Soviel Kritik sei hier mal erlaubt - zurück zum Titelbild.
Ein lustiger Titel diesmal - so richtig SF-untypisch.
Kein Wunder, dass hier ein astreines SF-Titelbild ran muss. Das bietet
uns Starzeichner Dirk Schulz auch - mit einem Ausflug ins Star Wars
Universum.
Denkt nicht jeder sofort an das Podracer-Rennen aus Episode I? Also
ich schon. Vor allem weil der Balken mit dem Serientitel den Blick auf
Photon-City verwehr; die braun-ockere Farbgebung der Häuserschlucht
tut ihr übriges, dass der Betrachter des Bildes sich in die Wüsten
von
Tatooine versetzt sieht. Sogar die Doppelsonnen des Wüstenplanets
aus dem Star Wars Universum fehlen nicht.
Dirk guckt eindeutig zuviel TV ;-)
Erst der zweite Blick offenbart, dass zwei Raumgleiter in die eine Richtung,
der dritte auf der Nachbarspur dahingleitet. Das Bild gefällt mir
trotz Crossovermarketing (wie angelt man sich Star Wars Fans ;-) recht
gut. Bin mal auf den Inhalt des Romans gespannt - dabei gönne ich
mir wie Captain Picard ein Tässchen Earl Grey (ich glaube ich schaue
zuviel TV - hähähähähä).
Huch, habe ich diese Innenillustration
nicht schon mal gesehen?
War die nicht (stark verkleinert) in PR-Heft Nr. 2336 "Das Wunder
von Terra" und zeigt
Oberstleutnant Pasteur?
Naja, Dirk Schulz' Figuren ähneln sich manchmal sehr.
Eine Szene, wie aus einem Comic von Indigo - keine wirkliche Innenillustration.
Aber immerhin, keine Wiederholung des Titelbildes und insgesamt eine
recht ruhige Szene.
Welche Gedanken dem Herren mit der Pflanze wohl durch den Kopf gehen?
Geht es seiner Familie gut? Ist Terra schon gefallen? Wie steht's bei
den Solaren Meisterschaften? Oder, wie bringe
ich die Pflanze wieder zum Blühen? Mit Kaffeesatz, Tee oder doch
Düngestäbchen? Auf jeden Fall passt der Mann mit dem nachdenklichen,
traurigen Gesichtsausdruck sehr gut zum Romantitel!
Der Tee steht schon daneben - welche Marke trinkt man eigentlich im
Jahr 1344 NGZ?
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Wer denkt da nicht an das „Restaurant am Ende
der Galaxis“?
Nach dem Luna-Stadion, dem Weg der Schlechtigkeit und Dantons Längsspaltung,
endlich wieder der Lichtblick Charon.
Bei der Sonne Jona wird das neue Forschungsteam zur Überwindung
der TRAITOR-Technik aufgebaut, geführt von Aktakul. In diesen Tagen
eine Seltenheit, bei der Entstehung von etwas Neuem teilzunehmen.
Uwe Anton allerdings hat eine neue Schandtat Castors unterzubringen:
Aktakuls Experimentierstudio wurde 1 Lichttag tief in der Charon-Wolke
installiert. Aus 40 LFT-Boxen erhebt sich auf Jonathan der Photon-Tower.
Da kann man gut die Arbeit eines Exobiologen betrachten, der Kompatibilität
so vieler Fremdrassen mit der planetaren Natur steuern soll.
Haben neue Krankheitsbilder seiner Pflanzen etwas mit der Energieform
der Tests zu tun?
Dies sind vorerst jedoch nur holografische Simulationen.
Herr Beibel, der verbissene Agentenjäger aus der Whistler-Company,
der dort Agenten auf Terra enttarnte, ist einem Entwichenen auf der
Spur. Unter Mitarbeitern des Gewächshauses kommt er zu seinem Erfolg.
Doch der herrenlos gewordene Akone hat bereits die Seiten gewechselt.
Der Schwertlilienzüchter hingegen hat unerwarteten Erfolg, den
er kaum annehmen kann. Dabei war es nur ein Denkansatz, den Fraktalen
der Aufrissglocke, zum Knacken der TRAITOR-Schirme die angemessene Massage
zu bieten.
Die aktuelle Vorführung der Übertechnik trägt weiterhin
die Handschrift Castors Datenaufbereitung.
Pferdeflüsterer Uwe Anton hält den Dateninput im verdaulichen
Rahmen. Als bei einem Live-Einsatz tatsächlich ein TRAICAN geknackt
wird, getraut sich der frisch gebackene Held des minimalen Fortschritts,
ein Date in einem Aussichts-Cafe anzuregen.
So wechseln im großen Asyl die Szenarien, allerdings ohne etwas
von der politischen Weiterentwicklung in Charon zu erfahren.
Ein aufheiternder Lebensfunken in einer geronnenen Milchstraße
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