Band 2361:
"Traumspuren"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 17.11.2006
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Arndt Ellmer
Titelbild: Alfred Kelsner
Illustration: Michael Wittmann

Kommentar: Im Lagunennebel
Extra: Clubnachrichten

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2361

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Schade, Alfred Kelsner macht weiter mit Raumschiffmotiven. Da hat er schonmal die Chance, einen Allgorian zuzeichnen und nutzt sie nicht. Ein Wesen dieser Art aus der Feder von Alfred würde mich mal sehr interessieren - sähe bestimmt interessant aus. Aber leider begnügt sich Al mit einer Space Jet (wie üblich), welche aus einem Asteroidenhangar herausfliegt (wie schon so oft) und im Hintergrund leuchten die Sterne der Milchstraße (diesmal zwar passend, aber halt wie immer).
Sehr enttäuschend das Bild.
Vielleicht geht es Alfred gesundheitlich nicht gut, oder warum läßt er seinem Potenzial nicht freien Lauf? - Naja, schlechte Tage hat jeder einmal, hoffentlich aber nicht für länger!

[Ergänzung E-Man: Shift und Schleuse in einen Asteroiden. Schnelle und billige Nummer. Das Kelsner-Flair wird zumindest auch in der Massenfertigung gehalten.]

Einen schlechten Tag hatte wohl auch Michael. Seine Innenillustration gefällt mir diesmal gar nicht.
Immerhin zeichnet er Algorrians. Die flacken zwar bloß faul in der Gegend rum, aber immerhin verewigt sie der österreichische Künstler, wenn sie im Roman schon vorkommen.
Die drei USO-Spezialisten sehen aus wie Androiden, nicht wirklich wie Menschen. Dass sich die jungen Algorrian von denen nichts sagen lassen, braucht einen nicht zu verwundern.
Irgendwie sieht die ganze Szene aus, als ob sie bei Hempels auf dem Dachboden spielt, all das Gerümpel ringsrum. Das soll eingemottete Hightech sein? Dazu das Sofa und der Teppich, auf den die Algorrian flacken.
Nee, gefällt mir nicht wirklich. Mal sehen was Michael nächste Woche bringt!



Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Auch der Asylplanet der Algorrian wird von einem Chaos-Kontingent angepeilt.

Auf Devolter II desintegriert sich der Weltraumbahnhof der Friedensfahrer. Er soll dem Gegner nicht in die Hände fallen. Die Evakuierung auf Quinto-Center kam gerade noch rechtzeitig. Dabei benehmen sich die jungen Algorrian in Quinto-Center, wie seinerzeit in der SOL ebenfalls gerettete Gäste. Und die Alten sind keinen Deut besser. Da sind sie aber bei Monkey an den Falschen geraten. Ohnehin wenig feinfühlig, lässt er den ewigen Nörgler Varantir unsanft, wie auf seine Oxtornerbrust auflaufen. Denn es ist eher Sabotage, als dass ihre technischen Basteleien hilfreiche Mittel gegen TRAITOR darstellen würden.
So gesehen nicht viel Neues in TERRANOVA-Zeiten. Diese nutzlose Tagdieberei bringt aber gesellige Atmosphäre und lockere Laune, die zum Atemholen auch dringend nötig geworden ist. Der Blick auf Dantyren ist lähmend genug.

Quinto-Center steckt im Hase und Igel-Spiel, wo das USO-Hauptquartier sich auch immer verstecken will, TRAITOR ist schon da. 60000 Diskusse, mehrere Dunkle Ermittler und eine Kolonnenfabrik werden aufgeboten.

Das eigenartige Talent, die (noch nicht) unrühmliche Ausnahme unter den Algorrian, Carzon-Felvedir, ist wohl auch eine Neuauflage von Zeroträumer.

Eine Kolonnenfabrik ist das Ziel des "Sucht-Surfers".
Wie die Wellensprinter, die Woolver-Zwillinge, ist es seine Parapsifähigkeit, auf Datenströmen zu reiten. Bei seiner Reise weg von Quinto-Center nimmt er bewusst den Tod seines Körpers in Kauf. Wirklich wie ein junger Gott eignet er sich das Kolonnenfort an und macht es für seine Betreiber zur Schreckensfalle. Leider wird er wohl in der Großen Detonation untergegangen sein. So eine Verstärkung wäre für den Nukleus sehr nützlich gewesen.



Letztes Update dieser Seite am 05.02.2007