Band 2371:
"Der Sternenfindling"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 17.01.2007
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Horst Hoffmann
Titelbild: Swen Papenbrock
Illustration: Swen Papenbrock

Kommentar: Sonnentransmitter (4)
Extra: Risszeichnung - OREON-Kapsel der Friedensfahrer
von Mark Fleck

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2371

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Das letzte Bild der diesmaligen Staffel von Swen Papenbrock bietet leider auch nichts Besonderes. Ein Kugelraumer vor Planeten, im Hintergrund eine Galaxie.
Insgesamt ein sehr langweiliges Motiv. Ich kann nur hoffen, dass diese Staffel von Swen ein einmaliger Ausrutscher bleibt. Wenn er aber diesen Stil weiter beibehält, wird seine Gunst bei den Lesern schnell fallen! Warum macht Swen nicht das, was er am besten kann - Aliens und Menschen zeichnen?!
Swens Raumschiffe sind einfach zu glatt und schaffen es nicht, Größe zu vermitteln. Das kann Alfred Kelsner sehr gut!
Wenn Swen weiterhin nur auf computergenerierte Grafiken baut, wäre ich mehr als nur enttäuscht. Warten wir es ab und hoffen das Beste!

[Ergänzung E-Man: Schlichtes kosmisches Stilleben. Ein uralter Kugelraumer mit Ringwulst. Aufstrebend, in hoffnungsfrohen Farben leuchtend. - Ein angenehmes Pausenbild.]

Die Innenillustration bietet auch nur schon Dagewesenes.
Der Planet, welcher in dem Empfangsfeld des Sonnentransmitter materialisiert, wiederholt die Thematik des vorangegangenen Titelbildes letzter Woche (sowie das Titelbild von Perry Rhodan Heft Nr. 2050 von Ralph Voltz).
Was soll das?
Mir kommt da der Gedanke, dass Swen einfach seine Vorskizze zu einer Innenillustration umgestaltet hat (aus dem Flottentender wurde der Planet). Beweisen kann ich das nicht, aber so eine Motivwiederholung in kürzester Zeit verärgert! Innerhalb einer Staffel sollte so etwas nicht passieren.
Und wenn ich mir das Titelbild dieser Woche anschauen und dann mit der Innenillustration von Perry Rhodan Heft Nr. 2368 vergleiche...... tja was soll ich sagen.
Macht Euch selbst ein Urteil.
Diese Staffel meines Perry Rhodan-Lieblingstitelbildzeichner lässt mich mit einigem Bauchgrimmen zurück :-(


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Zum Autor:

Es ist mit Sicherheit nicht die Regel, dass der Autor noch zusätzlich erläutert, unter welchen Umständen dieser Band zum Abschluss kam. Da die Meldung über den Krankenhausaufenthalt bereits ziemlich schnell über den Ticker kam, ist ein ganzer Korb Genesungswünsche schon vor Ort.
Herzerfrischend, wie naiv HoHo immer sein kann. Als wüssten wir nicht, welches Herzblut jeder einzelne Autor immer in sein Werk steckt. Eine kleine Schaffenspause, dann wird die Würze des Lebens durch schmerzhafte Erfahrungen künftig zu noch mehr Reife in den Werken geführt haben!

Sein Baby (!) Immentri Luz, das ihm so am Herzen lag, erweitert die Anzahl der Zeitschläfer in ihren Schneewittchensärgen. Eine Amnesie, wie gerade bei Kirmizz erlebt, macht die Einordnung des Typen anfänglich genauso schwierig.
Nach Aufbau einer Freundschaft mit seinen Rettern stellt sich heraus, seine Weckung steht zeitlich mit der Aktivierung des Sonnentores im Zusammenhang: Die Durchgänge verschaffen ihm über seinen parapsychischen Sinn Qualen. Aus Panik flüchtet er in einen Asteroidenstrom und wird durchlöchert.
Nach Bergung seiner "Leiche" regeneriert sich sein Körper rapide; dieser Vorgang entlarvt ihn als Android. Erst durch die Ankunft der neuen Wohnwelt wird seine Erinnerung freigesetzt.
Er ist der Aktivierungswächter, der seinerzeit das Tor verschloss, als zwei der drei Planeten bei einem totalen Zerstörungskrieg untergingen. Er steht mit der Spektraltechnik weiterhin in Verbindung.
Mit seinen Fähigkeiten dringt er ungehindert zu Atlan vor. Die Auftraggeber, die auch Urheber der fremden Formenergiekomponente in der Anlage sind, nennt er "Sphero".
Man könnte Nanotechnologie vermuten, was seine Regenerierung betrifft. Bei seiner Unsterblichkeit sehe ich Verwandtschaft zum Kristallgeflecht des "Formers von Haardh".
Nach Beobachtung des Verhaltens der sich breit machenden Ankömmlinge aus der Milchstraße und gegenseitigem Informationsaustausch bietet er die Zusammenarbeit an.
Als die Anlagen zur vollständigen Funktionsbereitschaft hochfahren, bedeutet es aber auch, dass hier in Nagigal - vielleicht aber auch das Netz darüber hinaus, auf der Fluchtstrecke vor den Vorfahren der Haluter - die Kontrolle und Führung nicht zu erlangen ist. Man ist der Gnade und dem Wohlwollen Immentri Luz' ausgeliefert.
Ein neuer Mächtiger, kein Gefallener sondern ein Auferstandener.



Letztes Update dieser Seite am 05.02.2007