Band 2370:
"Die Milliardenstadt"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 12.01.2007
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbild: Swen Papenbrock
Illustration: Swen Papenbrock

Kommentar: Sonnentransmitter (3)
Extra: Journal

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2370

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Große Erleichterung - das Titelbild dieser Woche ist um einiges besser als das der vorangegangenen Woche. So gefällt mir das schon eher - Swen Papenbrock experementierfreudig! Mit Darstellungen, die so noch nicht zu sehen waren.
Die Expedition rund um Atlan erreicht das Nagigal-System - der Raumschiffverbund rematerialisiert im Empfangsfeld des Sonnentransmitters. Swen stellt die Materialisation als noch nicht vollendet dar!
Der Sternenhintergrund scheint bei dem Kugelraumer durch. Der Flottentender POLARIS XX erscheint mir etwas klein, ich müsste aber nachschauen, ob der wirklich im Roman größer beschrieben war. Einzig den Kugelraumer hätte ich mir etwas detaillierter gewünscht. Schließlich ist die EDMOND HALLEY ein Entdeckerschiff von 1800m Durchmesser. Dafür ist die Oberfläche allzu glatt geraten. Aber vielleicht liegt das ja auch an der noch unvollendeten Remateriallisation.
Auf jeden Fall stellt das Bild im Gegensatz zum vorangegangenen eine Steigerung dar - war ja auch nicht schwer. Aber die Herkunft aus dem Computer sieht man demn Bild allzu sehr an :-(

[Ergänzung E-Man: Wenn Kugelschiffe wie Christbaumschmuck schimmern, mag das ja zur Karnevalsbuntheit passen. Auf den ersten Blick hat S.P. zu seinem besonderen Können für wabernde Lichteffekte wieder gefunden. Ein Transmitterdurchgang muss nicht wie ein Blick hinter die Kulisse aus STARGATE sein. Protuberanzen und Energiebänder sollten Teile der Objekte verdecken können. Wenn die Farbsprüher aus farbtechnischen Gründen erst auf dunklem Hintergrund sichtbar werden, denkt das Auge, es wären Spiegeleffekte davon. Die Rekonstruktion, aus besserem Wissen, beschert mir Augenkrämpfe.]

Die Innenillustration präsentiert den Haupthandlungsträger Aheun Arcalotz.
Huch, entdecke ich da etwas Ähnlichkeit mit mir? Swen wird doch nicht ... Nein das täuscht nur.
Mit auf dem Bild ist der Robtrix Helferlein Einsacht verewigt. Zuerst dachte ich, Aheun füttert den kleinen Roboter mit etwas. Doch hier wird der Ring Aheuns analysiert.
Keine spektakulere Zeichnung - aber schön zum Anschauen. Gefällt mir :-)


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Die 30.000 Jahre bewahrte Panik vor den Schwarzen Bestien hat natürlich für die Erstbegegnung eine hohe Brisanz. Durch diese alte Prophezeiung wird jeder Ankömmling zu diesem Feind stilisiert. Keiner weiß mehr, wie die überhaupt aussahen.
So war es äußerst ungeschickt, die Haluter als Nachkommen bloß zu stellen.
Der kleine dicke Mönch aus der Küche ist durch das Massaker an den Anlagenwächtern, allerhöchsten Würdenträgern, zum obersten Ordinal aufgestiegen. Als geborener Angsthase und aus Feigheit vor der Verantwortung davon gelaufen, begibt er sich auf die Suche nach seinen Wurzeln im Ghetto. Der Robotdiener, der übrigens auch seine Mutter mit ihm als Kleinkind zum Quartier Lemurica führte, beschützt ihn vor den unwägbaren Gefahren einer übervölkerten Welt. Für den Kontakt zu Atlan steht deshalb nur die weltliche Regentschaft zur Verfügung.
Doch wie weit wird sich die ewig dienende Maschinenintelligenz allen getroffenen Beschlüssen beugen?
Es ergeben sich ganz andere Überraschungen.
Nachdem Aheun Arcalotz seine umnachtete Mutter in den Schlammhöhlen auffand, erwuchs ihm der heiße Wunsch, die Lebensbedingungen für die gesamte Bevölkerung anzuheben. Trotz seiner ewigen Ängste hilft er den gefährlichen Weg zu den Subanlagen zu öffnen.
Formenergie eines unbekannten Volkes, das in Urzeiten wohl den Raphanen beistand, erklärt auch die seltsamen Formen der Robotdiener. Haluter werden als Helfer der Reformen in das Volk integriert. Und aus Omega Centauri wird die Wohnwelt Kharmun überführt. Ohne dieses Geschenk hätten alle Verbesserungsmaßnahmen nur spärlich gegriffen.

Ob diese begeisternden Doppelbände allein auf den Mist von Michael Marcus Thurner gewachsen sind, ist gar nicht so wichtig. Er hat bereits seinem Namen einen grandiosen Ruf verschaffen.


Letztes Update dieser Seite am 05.02.2007