Band 2373:
"Paros-Attacken"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 09.02.2007
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Christian Montillon
Titelbild: Alfred Kelsner
Illustration: Michael Wittmann

Kommentar: Strangeness-Anpassung

Extra: Clubnachrichten

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2373

voriges Heft
nächstes Heft

Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Bei diesem Titelbild sehen wir eine direkte Fortsetzung des Vorgängerbandes:
Der wrackgeschossene Traitank wird von einem terranischen Kugelraumer geborgen. Ob es derselbe ist wie der von der letzten Woche, wird der Roman zeigen.
Tatsache ist, dass auch dies ein sehr schönes Motiv ist.
Der Hintergrund ist zwar ähnlich, aber nicht so gelungen wie bei seinem Vorgänger. Schade, ein Panoramabild á la Kelsner wäre auch mal schön.
Die Trümmerwolke und zwei weitere zerschossene Traitanks zeigen: Es rührt sich etwas ... Tontaubenschiessen im Weltraum?

[Ergänzung E-Man: Keine Kometen, geschmolzene Metallteile fliegen hier herum. Endlich geht es den Traitanks an den Kragen. Doch das Weltuntergangs-Lila hat noch viel von einer Negasphäre. Düstere dunkle Farben, die die Seele A. Kelsners nicht im besten Licht stehen lassen. Aber dadurch kommen seine minimalen Konturen eben am Besten heraus. Das war bei Grafiken immer seine Stärke. Das sanfte Blau des Kugelraumers verdeutlicht wieder einmal, wo die Guten sind. Das Gelb des Titelzuges hält sich an die kontrastierenden Fensterlichter, und bringt dem monoton gehaltenen Bild erst Buntheit.]

Michaels Innenillustration ("Ein Moment der Ruhe") bietet auf den ersten Blick eine wohltuende Abwechslung zu Kelsners Weltraumeintopf:
Ein Portrait von Fran und Reginald Bull.
Sehr passend zum Roman, wo beide ja eine tragende Rolle spielen.
Trotzdem will mir das Bild nicht wirklich gefallen.
Bull sieht wie ein Teenager aus, der unter starkem Übergewicht leidet. Viel zu jung, ohne Erfahrung.
Da sagen mir Brucks Bullmotive von Heft 494 oder die Innenillustration von Heft 500 wesentlich mehr zu.
Und Fran erinnert mich stark an die Schauspielerin Uma Thurmann: ein sehr harter, kantiger Gesichtsausdruck. Dazu das schwarze Ledercatsuit.
Der Hintergrund lässt sich nicht genau definieren ... ein Vorhang über einem Bett. Die ganze Szene erinnert mich eher an eine Bordellszene: Jugendlicher besucht ein Dominastudio - na, dem wird gleich das doofe Grinsen vergehen, wenn die Gute mit dem Auspeitschen beginnt.
Ja ja, ich habe eine schmutzige Phantasie ... ich schäme mich ja schon :-(

Kleiner Hinweis in eigener Sache:
Meine schmutzige Phantasie lebe ich diesmal auf der LKS aus - damit's nicht zu dreckig wird, gibt es 'ne ordentliche Dusche. Auch so könnte man meine Lesergrafik interpretieren, welche Arndt Ellmer in dieser Ausgabe auf der LKS bringt.


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Wir erwarten nähere Informationen über die Phantom-Flotte.
Die Fraktale Aufrissglocke kann nur aus nächster Nähe eingesetzt werden. Mit erbeuteter Dunkelfeldtechnik kann man das erreichen. Der Vorteil ist, dass die Chaos-Kolonne damit selber keine Möglichkeit zur Ortung hat.
Neu ist der Paros-Schirm. Wenn ein angegriffenes Traitor-Schiff blindlings die Potentialwerfer einsetzt, neutralisiert das der Paros-Schirm. Wechselt jedoch die Waffenart, ist der verbliebene Schutz allerdings nicht mehr nennenswert.
Bislang bereitet fremde Strangeness, die bei Zerstörung eines Traitanks frei wird, den Angreifern erhebliche Belastung und Desorientierung. Menschen, die Auswirkungen der Strangeness am Besten wegstecken, wurden beim Kontakt mit den „Gefallenen Mächtigen“ im Dimensionstunnel ausgefiltert.
Die Strangeness-Scouts, "Strawalkers" genannt (mittlerweile an die 800), sind also vorgesehen, hautnah am Feind zu operieren.

Es stellt sich heraus, dass in einem beschädigten Traitank, aufgrund Phasenverschiebung, Handwaffen nicht mehr ihre volle Wirksamkeit entfalten. Dabei habe ich den Verdacht, dass das Schwarze Plasma bei Freiwerden die Wandlung zur Negasphäre beschleunigt. Nur dass die schnelle Anpassung für die negative Wesenheit wohl äußerst schmerzvoll ist.
Die Einsätze sind ohnehin nur gedacht, die neuen Techniken erst einmal auf Wirksamkeit zu testen. Die Ergebnisse sind für die Erstellung einer Strategie maßgebend. Nur hat die Chaos-Kolonne schon beim Test die Schwachstelle erkannt: Sie verlässt sich nicht mehr auf die Potentialwerfer. Man wird noch weitere Neuigkeiten entwickeln müssen.


Letztes Update dieser Seite am 25.04.2007