Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Natürlich geht es bei Kelsners Staffel mit einer
Szene im Weltraum weiter. Ähnlich wie in der Staffel um Akon,
meine ich hier eine Reihenfolge eines
Szenenablaufs zu erkennen.
Diesmal sieht man einen Kugelraumer, umringt
von schwarzen Traitanks der Terminalen Kolonne.
In der nächsten
Szene feuert der Kugelraumer und trifft den Traitank (Motiv
Tibi Heft Nr. 2372) ... nach und
nach werden alle Traitanks abgeschossen, und der Kugelraumer bleibt übrig
(Motiv Tibi
Heft Nr. 2373).
Soweit
hätten wir alle Szenen beieinander - fehlt nur noch das Motiv,
in dem der Leser den Kugelraumer feuern sieht! Ich könnte mir
vorstellen, dass dies das nächste Titelbild und den Abschluss
der Kelsnerstaffel darstellen wird. Da bin ich mal gespannt.
100prozentig sicher
bin ich mir, dass man darauf Traitanks und Weltraum sieht. Warten wir
eine Woche ab.
Das vorliegende Bild ist auf jeden Fall sehr schön
- der Kugelraumer, der aus dem Nebel (Schattenschirm?) auftaucht, umringt
von den feindlichen Schiffen - sieht klasse aus!
[Ergänzung E-Man:
Schon läuft es wieder andersrum:
Terranisches Schiff eingekesselt. Schaut so richtig ertappt aus. Mit dem Achter
in den Augen. Als würden die Flächen der Hülle verzweifelt in
alle Richtungen ausschauen, und sogar nach innen, zum Verkriechen.
Die Graphitoberflächen der Traitor-Flunder wirken edel wie eine Autoarmatur,
frisch aus der Fertigung. Von der Helligkeit der Farben kaum anders als die geometrische
Düstergalerie am Vorabend der Negasphäre. Aber es gibt eine klärende
Frische ab, wie ein gerade endendes Aprilgewitter.]
Weniger
gut gefällt mir dagegen Wittis Innenillustration ("Das
Transmitterkommando"). Ein Stoßtrupp der Terraner (oder Arkoniden)
rennt durch einen Raumschiffgang.
Die Helme der
Raumsoldaten sind etwas überdimensioniert.
Was das wohl für seltsame
Gebilde an den Fenstern des Gangs sind? Sehen entfernt aus wie Waben,
zumindestens auf der einen Seite.
Auch das Geländer ist auf beiden Seiten
unterschiedlich - seltsam.
Grimmige Gesichter blicken einem entgegen ...ein düsteres
Bild.
Aber immerhin ein guter Kontrast zu Kelsners Weltraumtibis. Ob die zwei
sich wohl abgesprochen haben? |
Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Jetzt ist die Kristallwelt vorgesehen für
die Umwandlung in ein Chaos-Kabinett. Da
Arkon bereits seit Band 1 der PR-Serie eine Rolle spielte, wäre
der Verlust eine
Vernichtung der Tradition. Auch wenn das inzwischen schon viel zu oft
festgestellt wurde:
Nach diesem Ereignis wird die Serie nicht mehr
das sein, was sie bislang
bedeutete.
Es geht Terra mit Sicherheit nicht darum, seinem mächtigen
Dauergegner das Machtsymbol zu polieren. Vielmehr soll ein Signal gesetzt
werden:
Ihr könnt mit uns nicht alles machen, was ihr wollt. Was gleichzeitig
auch die
Bedeutung des TERRANOVA-Schirms unterstreicht - in eine höhere
Wertigkeit
bringt.
Wie üblich will Bostich selbst aus dieser Hilfe noch zusätzliche
Reichtümer heraus
dealen. Bully empfindet das als unnötige Kindereien unter Unsterblichen.
Nur ist
ein arroganter Popanz auch in Unterhosen immer noch ein unausstehliches
Ekel.
So wird er über die Planung auch ziemlich im Unklaren gelassen.
Das Wrack eines
TRAI-Versorgers wird mit neuesten Errungenschaften präpariert.
Was ist z.B. ein
"Carapol-Strukturbrenner"? Der Traitank stammt von einer Kolonneneinheit,
die
beim Übertritt in dieses Kontinuum zerlegt wurde.
Das „Strandgut“ trifft
nicht nur
in räumlichen, sondern auch zeitlichen Abständen ein. Veränderungen
bei
Messwerten fallen somit nicht ins Gewicht, und stützen die Tarnung.
Das
trojanische Team unterliegt jedoch einer Langzeitbelastung, in der
sich abbauenden
Strangeness. Die Strangeness-Walker zeigen erste Regenerierungsprobleme.
Eine
Art anderer Scout kommt mit Shallowain an Bord, als Fachmann für
arkonidische
Geheimnisse. Niemand wünscht ihm eine Zukunft als SC Halloween,
nach
Dantyrens Vorbild. Dass er von diesem Einsatz nicht zurückkommt,
würde jedoch
viele Freunde Bullys und Kantirans erleichtern.
Der Zusammenbau der
Transmitter-Komponenten gerät inzwischen zur unlösbaren Aufgabe.
Der Testfall
des Strukturbrenners, er soll die Kavernenbildung für das Arkonsystem
stoppen,
könnte schon an winzigen Variablen scheitern. Die Desorientierung
durch das
fremdartige Medium setzt sich auch im Bergungstender der Chaos-Kolonne
fort.
Hier treibt es Hubert Haensel etwas auf die Spitze, wenn er aus dem
Team neue „Simple Minds“ performert.
Langer Einsatz,
kurzes Fazit:
Arkon ist das erste
gerettete System. Der Faktordampfnebel weicht. So Ablaufergeben wie
beim
Einsatz der Geometer eine Kavernierung vermittelt wurde, lässt
sich am gestoppten
Prozess nichts mehr ändern. Im Gegenteil – im Multiversum
gereicht das einer
Stärker-Fixierung Arkons; sprich: Zweitversuch für immer
ausgeschlossen!
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