Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Weiter geht's mit der Escher-Thematik, und
Dirk zieht konsequenterweise den grünlichen Matrixfarbton durch.
Nur wird's etwas düsterer - so wie die Handlung.
Diesmal sehen wir ein Portrait von Laurence Savoire. Der "Zyklop" jongliert
mit Splittern des Nukleus; im Hintergrund erhebt sich das Eschergebäude.
Blitze ummanteln den Turm, das ganze Setting ist sehr düster.
Wie schon bei dem Atlan-Obsidianheft Nr. 4 "Tamiljon" sieht
der Leser das ganze Bild aus der Sicht einer Ameise.
Die aktuelle Version mit
Savoire gefällt mir aber viel besser!
(Etwas fällt mir noch
auf - bei der Innenillustration der vorangegangenen Woche
hat Savoire kurze Haare - hier sind sie sehr lang. Da aber Teile des
Romans in der Vergangenheit spielen, ist das kein
Widerspruch an sich.
[Ergänzung E-Man:
Nach dem Code-Schlüssel das Planungs-Konzept, und nun das
energieumwitterte Realgebäude ESCHER als grafisch logische aufbauende
Fortreichung. Es ist aber wohl eher einer der Avatare, der hier mit
Salkritkörnern
oder Nukleus-Quanten jongliert. Lichteffekte wie in einem Aquarium
oder
Kunstharzwürfel. Faszination wunderbar eingefangener Schimmer-
und Schattennuancen.]
Weil
wir gerade bei der Innenillustration ("Selbstversuch") sind
- die gefällt mir diesmal gar nicht.
Ein defekter, qualmenter Kreuzkokon, davor Savoire (mit langen Haaren ;-) - passend
zum Titelbild) - naja.
Steigt der erste Kybernetiker nun aus dem Tank aus oder ein? Wird aus dem Bild
nicht ganz klar. Prinzipell ist das Bild handwerklich in Ordnung - aber irgendwie
springt der Funke diesmal bei mir nicht über. Na, mal die nächste Illu
abwarten.
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Der im Vorband zu Perry Rhodan geflüchtete
Leiter des ESCHER-Institutes eröffnet
weiter vertiefende seltsame Umstände um den Verbrauch von Prozessoren.
Wieso
forciert ESCHER die Integration menschlicher Schnittstellengeister?
Vom neuen
plötzlichen Misstrauen gegenüber dem Nukleus kann ich mich
leider nicht
beeindrucken lassen. Die Skepsis über den Block der Monochrom-Mutanten
habe
ich nie fallen lassen. Sie waren dann schon sehr ungeduldig.
Und
es ist immer
noch die Fortsetzung von Taurecs Spiel mit Monos aus dem Cantaro-Zyklus.
Die
Konzepte aus ‚Terra im Mahlstrom’ sind wiederum für
ESCHER Vorbild, wie es für
die Avatare des Nukleus gilt. NATHAN wurde damals schon von ES für
solche
Verwendungen manipuliert. Da ist es sicher leicht für ESCHER,
brache Parapsi-Schnittstellen zu nutzen.
Allerdings ist die Zurückführung
auf die Nachricht von
der neuen Transmitterstraße für den maßlosen Druck
schon seltsam und
beunruhigend.
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