Band 2378:
"Der Erste Kybernetiker
"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 16.03.2007
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Christian Montillon
Titelbild: Dirk Schulz
Illustration: Dirk Schulz / Horst Gotta

Kommentar:  Hinterlassenschaften der MdI

Extra:   Journal

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2378

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Weiter geht's mit der Escher-Thematik, und Dirk zieht konsequenterweise den grünlichen Matrixfarbton durch. Nur wird's etwas düsterer - so wie die Handlung.
Diesmal sehen wir ein Portrait von Laurence Savoire. Der "Zyklop" jongliert mit Splittern des Nukleus; im Hintergrund erhebt sich das Eschergebäude. Blitze ummanteln den Turm, das ganze Setting ist sehr düster.
Wie schon bei dem Atlan-Obsidianheft Nr. 4 "Tamiljon" sieht der Leser das ganze Bild aus der Sicht einer Ameise.
Die aktuelle Version mit Savoire gefällt mir aber viel besser!
(Etwas fällt mir noch auf - bei der Innenillustration der vorangegangenen Woche hat Savoire kurze Haare - hier sind sie sehr lang. Da aber Teile des Romans in der Vergangenheit spielen, ist das kein
Widerspruch an sich.

[Ergänzung E-Man: Nach dem Code-Schlüssel das Planungs-Konzept, und nun das energieumwitterte Realgebäude ESCHER als grafisch logische aufbauende Fortreichung. Es ist aber wohl eher einer der Avatare, der hier mit Salkritkörnern oder Nukleus-Quanten jongliert. Lichteffekte wie in einem Aquarium oder Kunstharzwürfel. Faszination wunderbar eingefangener Schimmer- und Schattennuancen.]

Weil wir gerade bei der Innenillustration ("Selbstversuch") sind - die gefällt mir diesmal gar nicht.
Ein defekter, qualmenter Kreuzkokon, davor Savoire (mit langen Haaren ;-) - passend zum Titelbild) - naja.
Steigt der erste Kybernetiker nun aus dem Tank aus oder ein? Wird aus dem Bild nicht ganz klar. Prinzipell ist das Bild handwerklich in Ordnung - aber irgendwie springt der Funke diesmal bei mir nicht über. Na, mal die nächste Illu abwarten.


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Der im Vorband zu Perry Rhodan geflüchtete Leiter des ESCHER-Institutes eröffnet weiter vertiefende seltsame Umstände um den Verbrauch von Prozessoren. Wieso forciert ESCHER die Integration menschlicher Schnittstellengeister?
Vom neuen plötzlichen Misstrauen gegenüber dem Nukleus kann ich mich leider nicht beeindrucken lassen. Die Skepsis über den Block der Monochrom-Mutanten habe ich nie fallen lassen. Sie waren dann schon sehr ungeduldig.
Und es ist immer noch die Fortsetzung von Taurecs Spiel mit Monos aus dem Cantaro-Zyklus. Die Konzepte aus ‚Terra im Mahlstrom’ sind wiederum für ESCHER Vorbild, wie es für die Avatare des Nukleus gilt. NATHAN wurde damals schon von ES für solche Verwendungen manipuliert. Da ist es sicher leicht für ESCHER, brache Parapsi-Schnittstellen zu nutzen.
Allerdings ist die Zurückführung auf die Nachricht von der neuen Transmitterstraße für den maßlosen Druck schon seltsam und beunruhigend.


Letztes Update dieser Seite am 25.04.2007