Band 2379:
"ESCHERS Liste
"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 23.03.2007
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Arndt Ellmer
Titelbild: Dirk Schulz
Illustration: Dirk Schulz / Horst Gotta

Kommentar:  Geheimprojekt ESCHER

Extra:  Risszeichnung: Terranische Technik: VRITRA-Kanone

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2379

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Wow - das ist ein herbes Titelbild!
Die menschlichen Prozessoren Eschers im Kreuzkokon, dazu die Nummerrierung gekonnt über den Titel des Romans platziert - au backe, da hat's ja einige Terraner erwischt. Recht bleich sieht der Knabe aus und seine Kollegen auch. Erinnert wohl nicht umsonst an Jesus am Kreuz (huch, in ein, zwei Wochen ist schon Ostern).
Aber echt herb, dieses Tibi jagt mir einen Schauer über den Rücken.
Doch so schön und
düster das Bild auch ist - trotzdem pfuscht Dirk etwas: Das Gesicht des Menschen links neben der Nr. 1032 verschwimmt und sieht unsymmetrisch aus.
Grmmbfff, warum ist das so? Und anscheinend habe ich auch noch eine voyouristische Ader in mir - oder warum ärgert es mich, das keine hübsche Frau im Kreuzkokon liegt. Oh Dirk, was weckst Du nur für Anwandlungen in mir ;-).

Damit schließt Dirk eine wirklich starke Staffel ab, die mir sehr gut gefallen hat! Lege ich alle vier Hefte nebeneinander ergibt sich ein kontinuierlicher Aufbau:
-> Das erste Bild ist noch sehr farbenfroh - bringt aber schon das virtuelle Grün mit dem kleinen Eschergebäudehologramm ein.
-> Das zweite Bild zeigt uns das Hologramm des Escherturms in einem größerem Format, der Hintergrund ist ein helles Grün.
-> Im dritten Bild sehen wir das Eschergebäude in Natura, das Grün wird immer dunkler und düsterer.
-> Im vierten Bild sind wir im Inneren Eschers angelangt, und dort ist es wirklich dunkel und kalt!
Escher lässt auf nichts Gutes schliessen.
Eine klasse Staffel von Dirk - eine seiner besten!!!

[Ergänzung E-Man: Endlich das Herz von ESCHER, die Entkörperungsboxen. Bei aller überbordenden Technik „nur“ ein besseres Feldlazarett. Hauptfarben schwarz, weiß, grün. Wäre da nicht die farbenprächtige Lepso-Werbung auf dem Back-Cover könnte man Senkung der Farbrepro-Kosten unterstellen.]

Was man von der Innenillustration ("In der Hyperdim-Matrix ") nicht sagen kann!
Diesmal darf der Mausbiber Gucky in den Einsatz, aber dessen Sprung in die Eschermatrix bekommt ihm gar nicht gut, wie man sieht. Glücklich schaut der Mausbiber nicht aus - und er erinnert mich stark an die vereinfachte Darstellung aus den seligen Perry-Comics in den 70er Jahren!!! Das ist kein Mausbiber, das ist ein Kinderkörper mit Mausbiberkopf darauf.
Auch die Umgebung ist altbekannt! Die hatten wir so ähnlich schon im Perry Rhodan Heft 2350 als Übergang in ein anderes Univerum vorgelegt bekommen.
Gefällt mir überhaupt nicht, Schwamm darüber.


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Nachdem NATHAN in Sachen ESCHER nicht zu trauen ist, wird die Residenz abgeriegelt. Zwei kooperierende Systeme des TERRANOVA-Schirms stehen sich plötzlich nicht nur misstrauisch gegenüber, sondern befinden sich im Kampf.
Die Liste der Wunschpersonen für das ESCHER-Projekt führt die Creme der geistigen Elite auf. Mit psychohypnotischer Manipulation werden sie Zug um Zug von den Avataren entführt.
Marc London ist verzweifelt, wegen Fawn Suzuke will er nichts auf den Nukleus kommen lassen. Der Nukleus scheint sich aus der Angelegenheit heraushalten zu wollen. Aus diesem Grund wird sich wohl Fawn als Avatar auch nicht sehen lassen. Dabei würde sie sich ohnehin nie über ihren Entsendenden äußern.

Gucky versucht in ESCHER einzudringen. Natürlich bildet die Beteiligung des Nukleus eine Basis für eine Parapsifalle. Er begegnet sogar Besatzern des Netzes. Nur ist es ein neu hinzu gekommenes Bewusstsein, noch nicht integriert, welches kontaktfreudig seine Fühler ausstreckt.
Dadurch wird deutlich, dass der ESCHER-Komplex eine virtuelle Realität bildet, die nicht nur aggregatgebunden ist, sondern eine Lebenswelt darstellt, die einer astralen Manifestation gleichkommt.
Wenn ESCHER Gucky haben wollte, dann klappt es offenbar nicht so ganz mit der Kompatibilität. Der Zugang mittels Teleportersprung ist natürlich nicht vorgesehen. Aber Gucky ist vielleicht einfach zu alt und erfahren. Doch an Carapol konnten wir bereits sehen, dass Mentalstabilisierte bei eigenem Willen bleiben und autonom sein können.

Eine neue massive Attacke der Traitanks gegen den TERRANOVA-Schirm soll ohne Unterstützung der Globisten für den Nukleus überstanden werden. Zum einen ein riskanter Test technischer Verbesserungen, zum anderen eine Überforderung für den Nukleus – nur um evtl. energetische Unterstützung für ESCHER zu kappen.
Dass all die nicht informierten Involvierten des Großprojekts „Schutz fürs Sonnensystem“ in Panik geraten und Fehlhandlungen begehen, geschieht vielleicht auch, um NATHAN aus der Reserve zu locken. Ist es da ein Wunder, dass Fawn als Sprecher des Nukleus Perry Rhodan beschuldigt, sogar die Existenz ARCHETIMS zu bedrohen?
Die „Entartung“ ESCHERS ist kosmisch gesehen vielleicht wirklich nur zweitrangig. Zieht allerdings das Argument des Nukleus, das Solsystem wäre gedacht für ein Element der Retroversion der Negasphäre? ESCHER darf kein Teil der Negasphäre werden! Dieses Vabanque-Spiel führt endlich dazu, dass der Nukleus auf ESCHER übergreift. Carapol wird befreit, und die unfreiwilligen Aufnahmen haben ein Ende.
Übrigens waren NATHAN und ESCHER schon vor Ankunft des Nukleus am Start. Der Nukleus war nur Helfer und späterer Retter.


Letztes Update dieser Seite am 25.04.2007