Band 2306:
Die Kristallbörse

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 28.10.2005
offizielle Romanvorstellung  auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Horst Hoffmann
Titelbild: Oliver Scholl
Illustration: Michael Wittmann

Kommentar: Die neue LFT-Flotte
Extra: Leseprobe PAN-THAU-RA: Band 1 »Die Lebenskrieger«

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2306

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Manchmal spielt der Zufall wirklich seltsame Streiche, oder die Marketingabteilung von VPM ist wirklich derart vorausschauend, dass es einem unheimlich wird.
Das Titelbild zu diesem Heftroman präsentiert uns Mike Meyers, den Serienkiller aus den bekannten Hollywoodfilmen "Halloween".
Ist das jetzt wirklich Zufall?
Der Roman ist zwar am 28.10.2005 erschienen - lag also auch noch am 31.10.2005 im Handel aus. Zwar ist der Halloween-Boom hierzulande schon am Abflauen, aber die Kids stehen noch drauf, genauso wie die Halloweenstreifen mit Mike Meyers zu dieser Zeit nahezu in jedem Sender laufen.
Ein hoher Wiedererkennungswert - soll der potentielle Horrorfreak dazu animiert werden, zu einem Perry Rhodan-Heft zu greifen? Treffen wir künftig Gestalten wie Freddy Krueger, Jason aus Freitag der 13te oder Chucky, die Mörderpuppe, auf den Titelbildern der Romane an?
Werden die Chaosmächte mit der Armee der Finsternis angreifen? Werden die Romane inhaltlich auch der absolute Horror???
Mir graut richtig ... muss ich als Fan nun auf Crossover mit John Sinclair oder Professor Zamorra rechnen???

Aber nein, soviel Crossover-Marketing darf man der PR-Redaktion nun nicht vorwerfen.
Die Maske hat durchaus ihren Hintergrund im Inhalt des Romans.
Der Kämmerer von Le-prachtvoll tritt nur mit dieser Gummimaske auf.
Nachdem die Titelbilder schon einiges Vorlaufzeit beanspruchen (Herstellung, Satz und Druck), darf man es getrost als Zufall einordnen, dass Olvier Scholl dieses Motiv gewählt hat.
Die Maske von Mike Meyers ist halt recht bekannt, und das Motive aus Film und Fernsehen auf Perry Rhodan-Titelbildern auftauchen, das gab es ja schon bei Johnny Bruck (z. B. der Millenium Falcon aus STAR WARS, das Hinterteil der Discovery aus 2001).
Lustigerweise hat damit kein Geringerer als Captain James T. Kirk mit diesem Cover einen Gastauftritt bei Perry Rhodan!
Die Maske, die Mike Meyers in den Filmen trägt, stellte ursprünglich nämlich den Captain der Enterprise dar - na, somit wäre der Bogen vom Horror wieder zurück zur Science Fiction geschlagen! Beam me up, Scotty!
Aber vergiss meine Kettensäge nicht, hähähähähähää!

Die Innenillustration von Michael Wittmann kann sich ebenfalls sehen lassen: Ein sehr schönes Portait des Springerpatriarchen, welcher im Roman seinen Auftritt hat.
Das Bildnis weist eine verblüffende Ähnlichkeit mit PR-Leser Werner Pöhling auf (bekannt als Veranstalter der Duisburger Sternennacht, Moderator in Garching und als Mitglied vom Intergalaktischen Forumder PR-Homepage).
Michael ist ja bekannt, dass er ab und an mal Bekannte in seinen Illustrationen verbrät (zuletzt Erich Loydl, Hermann Urbaneck und Martin Steiner vom Wiener Stammtisch) - diesmal spielte aber der Zufall eine Rolle, wie Michael im PR-Forum bestätigte!


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Auf H.G. Adams Station.
Haben wir da nicht erst etwas über die Friedensfahrer gehört?
Immer noch betrügen die Springer - Unither sind die armen Opfer - alte Faltenschachteln (Tipa Riordan live’s) zocken.

Auch wenn es anderer Ort, andere Leute und Umstände sind – ich sehe die technische Seite schon als eine Weiterentwicklung des letzten Doppelbandes um die Kybb von Leo Lukas. Stimmt aber auch, dass seit den Cantaro kein Mensch sich zu solch einem Technik-Zombie mehr machte.
(Daellian ist ja in einer anderen Lage, und das unfreiwillig).
Einen Moment lang, als Danton sich so unbeeindruckt zeigte, dachte ich, das wäre ein Sicherheitscheck im Reality-Style, mit dem Ziel, USO und TLD zusammenzuschmieden.
Hier beeindruckt der junge TLD-Mann, wie er Roi Danton aus seiner Ratlosigkeit hilft.
Sie locken den Vernetzten auf die abgekoppelten Wissensbänke.
Durch die Vielfalt der Stationsdaten bereits hoch beansprucht, gibt ihm die Verlockung zu diesem Honigtopf erst ein Gefühl, gottesähnlich mit dem Universum verbunden zu sein.
Weit weniger hätte genügt, ihn ausbrennen zu lassen.

In voller Wucht erlebt man hier die langjährige Serien-Erfahrung – die eigene und die des Autors.
Dieser Band hat stärkere Kraft, als so manche Note:1-Ergebnisse letzter Zeit.
Doch kann ich nur eine zwei vergeben, es fehlt etwas am Zyklus-Bezug.
Auch wenn es mir klar ist, dass hier etwas vorbereitet wird, und dazu gehört.
Was jetzt nichts mit meinem Schlusssatz zu tun hat:
Es war nur im Orbit von Lepso.
Unten auf dem Planeten tobt die Hölle heißer!



Letztes Update dieser Seite am 14.11.2005