Band 2312:
Die Unschlagbaren

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 9.12.2005
offizielle Romanvorstellung  auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Horst Hoffmann
Titelbild: Swen Papenbrock
Illustration: Swen Papenbrock

Kommentar:  Neue Technik - Der Kantor-Sextant (1)
Extra: Report

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner


Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

STAR WARS lässt grüßen: Luke Skywalker und Obi Wan Kenobi fliegen im Flitzer durch die Wüsten Tatooiens; weil im Hinterland ein Sandsturm aufzieht, haben sie das Verdeck schonmal vorsorglich geschlossen.
Raumgleiter oder Raumschiffe sind nicht gerade Swens Stärke - da sind mir Aliens und Menschen von ihm lieber. Dieses Motiv hätte Alfred Kelsner wohl besser gelegen. Zu glatt, zu weich ist mir der Flitzer geraten. Aber man muss nehmen, was man bekommt. Mal sehen, was sich Swen für nächste Woche ausgedacht hat.
Die Innenillustration setzt die Szene des Titelbildes fort; der Gleiter stürzt in Ruinen ab, einer der Insassen rettet sich mit einem Hechtsprung in die Tiefe. Vermutlich handelt es sich um eine Vorabskizze für das Titelbild, welche Swen dann doch nicht realisierte. Das ist eine beliebte Vorgehensweise des Kasslers.


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Durch die fortgeschrittene Biographie hat Kempo seine Jugendzeit endgültig abgeschlossen. Auch Marc London hat seine Unbeholfenheit etwas überwunden. Zwar gefährdet sein Talent den Einflug, und er muss in Tiefschlaf gelegt werden, aber die beiden finden Ablösung in jungen Kids, die alle Anzeichen rebellischer Natur tragen.

Ihre kleine Stadt grenzt an Gelände, das wegen Rohstoffgewinnung nicht der üblichen Gravitation unterliegt, und um die wie bei Bergwerks- und Minengelände Sicherheitsabsperrungen gezogen sind. Aber auch Ruinen und Legenden aus alter Zeit sind für die drei Fragezeichen unwiderstehlicher Magnet. Ist es der Knopf, der aufs Strukturgestöber Einfluss nehmen kann, den sie da drücken?
Doch soweit können die kleinen Chaoten gar nicht denken. Verantwortungslosigkeit und Gier nach Anerkennung treibt sie.
Beinahe werden sie von der Ruine verschüttet. Arrest und Sperre der Gleiternutzung handeln sie sich zu Recht ein. Manipulation ihrer Zulassung und Gleiterdiebstahl offenbaren ihr hohes kriminelles Potential.

Als alte Anlagen das einfliegende terranische, für sie unbekannte, Schiff orten, läuft eine seit Ewigkeiten lauernde Verteidigungsmaschinerie an. Wegen Hochstarten der Energiepotentiale fällt das Schutzfeld zusammen, und die herum albernden Kids plumpsen mit dem nicht mehr gestützten Geröll in den Schacht eines Strahlengeschützes. Es ist ausgerichtet auf ihre Stadt und den Raumhafen, auf den die Besucher gerade gelandet sind.
Sie geraten in ziemlichen Trouble, als sie sich selbst nicht mehr retten können und zusätzlich die Vernichtung ihrer Mitbürger verhindern müssen. Das vierte Mitglied ihrer Gang spürt sie vor dem alarmierten Suchtrupp auf, und zusammen können sie ganz knapp das Geschütz stoppen.
Sie werden noch als große Helden gefeiert, als die Selbstzerstörung der unterirdischen Anlagen den kleinen Asteroiden erschüttert. Das ausgelöste Beben ist fast genauso gefährlich für die Siedlung der Strukturpiloten.

Die neuen Gäste greifen rettend ein. Ein Paratron-Schirm verhindert vorerst das Entweichen der Atmosphäre, bis alle energieliefernden Einheiten wieder repariert sind. Auf diese Weise sichert man sich das Wohlwollen der zivilen Bevölkerung Charons.
Die nun folgende Unterstützung durch den Rat kommt trotzdem einer Kehrtwendung bisherigen Verhaltens gleich. Nicht mal eine Legitimation der Geschichten von der Außenwelt wird mehr eingefordert. Wie sollen sie auf die Schnelle geglaubt und verstanden werden können?
Das Erkennen der erforderlichen Mobilisierung, sowie Zusammenarbeit mit der neuen Charon-Garde könnten eine erste Stütze des Austauschs sein. Aber nein, man führt die Fremden sofort zum Heiligtum des Systems, für das man sich seit Aufenthalt im Kokon selbst nicht gut genug fand.


Letztes Update dieser Seite am 06.02.2006