Band 2318:
Arkons Fall

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 13.01.2006
offizielle Romanvorstellung  auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Uwe Anton
Titelbild: Dirk Schulz
Illustration: Michael Wittmann

Kommentar: Aufmarsch der Chaosmächte (2)
Extra: Clubnachrichten

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner


Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Huch, was ist das denn?
Graf Dracula steigt aus seiner Gruft, zückt das Handy und beschwert sich beim Hersteller seines Sarges über dessen runde Form? - So mein erster Eindruck.
Das düstere Setting wird fortgeführt, aneinanderlegen kann man die Bilder aber nicht - obwohl dieses im selben farblichen Ton wie sein Vorgänger gehalten wird.
Das Bild hätte man aber auch leicht für einen JOHN SINCLAIR-Roman verwenden können, wären da nicht die globigen Kessel im Hintergrund.
Der wütende Arkonide im Vordergrund ist auf jeden Fall ziemlich sauer! Ist es das gelbe Zeug, das am Boden herumfleucht (Energie, Feuer, Flammen???), oder hat der die Kombination zu seinem Safe vergessen.
Das Titelbild hat auf jeden Fall durch das Handy mehr seinen Platz in der Gegenwart als in der Zukunft.
Soll das die Kids ansprechen? Dazu ist das Handy zu groß und klobig, und der Arkonide viel zu untrendy angezogen (bald ist Fasching, denkt sich da wohl die Jugend von heute).
Man darf auf die kommende Woche gespannt sein, ob Dirk diese Art von Motiven fortsetzt!?

„Wir kiffen, wir kiffen, wir kiffen“ ... so ein Titel von Stefan Raab. Das denken sich die Arkoniden in dieser Innenillustration auch - ein riesen Joint reckt sich da in den Himmel, triumphierend breitet er seine Arme aus. Vermutlich sollen die Leute im Vordergrund panisch wirken, nachdem der Duale Kapitän einen dunklen Obelisken auf Arkon platzierte.
Aber panisch schaut eigentlich nur einer der Betroffenen; die beiden Anderen, nun ja, bekifft schauen die drein ;-)
Aber vielleicht gehört das ja auch so, da will ich mal erst den Roman lesen :-).


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

FAMUG-Themen R. Castors sind eigentlich gerade nicht zur Mentalität Uwe Antons passend. Aber vielleicht ist das gerade das Geheimnis, wieso es jetzt gemäßigt und human lesbar ausfällt. Und es ist für die Serie und so manche Leser einfach erfreulich, dass das Göttliche Imperium zurücksetzt auf Kristall-Imperium.
Gerade mal zwei Kantor-Giraffen, versiegelt, kommen als Geschenk von Perry. Sehr bezeichnend kommt nur eins zum Einsatz und das andere wird nutzlos der Forschung, also Siegelumgehung, geopfert.
Arkonidische Leistung, die Kurzbezeichnung: KUM.
Die Ironie über die Brillanz von Betonköpfen weiß Uwe Anton vor dessen Augen gut zu verstecken. Über der Ekliptik von Arkon lokalisieren sie zumindest das Kolonnenfort. Die militärtechnischen Erfahrungen in TRADOM sollten eine nicht geringe Chance zum Befreiungsschlag bieten. Vielleicht ist Arkon trotz Masse jetzt aber in der wissenschaftlichen Konkurrenz ins Abseits geraten?

Neuestes Rätsel aus der Chaosflotte ist der Obelisk, der vor Arkon Stellung bezieht. Sieht so das neue Machtinstrument aus, von dem die galaktischen Völker ihre Weisungen bekommen? Ist es nur ein Kommunikationsgerät, oder doch ein Dirigentenstab?
Nachdem Bostich das Kolonnenfort doch nicht ankratzen kann, bläst er mit spärlichen Erkenntnissen zum Rückzug. Durch die Ressourcenschonung, aber auch Übermacht, bleibt es trotz Irrsinnsverluste der Schutzflotte Arkons verhältnismäßig ruhig nach dem Kampf.


Letztes Update dieser Seite am 06.02.2006