Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Wow, nach zwei düsteren Bildern gönnt uns
Dirk Schulz eine Pause und porträtiert Fawn Suzuke. Lecker sieht
das Mädel aus, da kann man nicht klagen. Die Strähne im Haar,
der Lippenstift, die auftoupierten Wimpern und sogar die Sommersprossen
im gleichen Farbton - sehr modebewusst, die Gute. Kein Wunder, dass
Marc London da den Kopf verliert; Fawn hat ja noch ganz andere Attríbute
zu bieten, die der Betrachter des Bildes einfach nicht übersehen
kann.
Jaja, der Dirk und die Frauen ;-) -
Den Hintergrund hat er passend dazu etwas dezenter gehalten. Dieses
Bild könnte mir gut als Poster gefallen.
Auch Michael Wittmann verewigt in der Innenillustration
die Monochrom-Mutantin; passenderweise sind die Innenillus in S/W ;-)
Die Botin des Nukleus sieht bei Michael nicht ganz so herausgeputzt
aus wie bei Dirk, geizt aber auch nicht mit ihren Reizen. Sehr konzentriert
sieht sie aus, mit gehobener Hand, die schräg stehenden Augen,
der halbgeöffnete Mund.
Die Strahlen im Hintergrund passen perfekt zu der dargestellten Szene.
Michael schafft es, mit seiner Zeichnung die Anstrengung Fawns sehr
gut einzufangen! Prima gelungen!!!
Nur schade, das Titelbild und Innenillustration wieder dasselbe Motiv
zeigen. Könnte da im Zeitalter von Internet und Emails nicht eine
bessere Absprache stattfinden? Zu wünschen wäre es.
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Daellian zerschlägt unsere Hoffnungen auf Salkrit.
Die Verarbeitungs- und Nutzungstechnik muss von Grund auf neu entwickelt
werden.
Ein einsamer TRAITANK zeigt der Erde erneut ihre Machtlosigkeit. Ohne
Kontakt auf zu nehmen, kündet sein Erscheinen von der Nutzlosigkeit
der Vernichtung des Kolonnenforts.
Fawn Suzuke ist der Rückweg zum Nukleus versperrt. Einzig Marc
London könnte ihr Stabilisierung bieten. Doch eine schnelle Heimkehr
ist nicht in Sicht.
Zwar gelingt es, Salkrit doch noch soweit einzusetzen, dass erstmals
der TERRANOVA-Schirm sich um das Sonnensystem legt. Auch gerade rechtzeitig
um den Obelisk zu verbrennen.
2:0 für „Terra darf nicht fallen“.
Doch beim rapiden Verbrauch für ein paar Minuten, und der Transport
kostet auch nicht wenig, müsste für eine dauerhafte Sicherung
eine regelrechte Kette aus Wassereimern ins Zentrum der Milchstraße
aufgebaut werden. Auch dann würden die großen Mengen Salkrit
schnellstens verfeuert sein.
Fawn Suzuke wird von den Schohaaken doch über ihre Stabilisierungsfrist
erhalten.
Marc London ist damit an den Standort gebunden.
Der Zwischenträger der Nukleusbotin, aus der Whistler-Company,
erhält eine fragwürdige Genugtuung. Seine Entdeckung führt
zu einem großen Loch im Firmenbau. Eindeutig waren Chaos-Agenten
aktiv.
Zyklus-Fazit:
Tatsächlich wird sehr gekonnt die große Bedrohung umgangen.
Die hoffnungslosen Gegenmaßnahmen werden mit übergroßer
Geduld minutiös und diffizil abgearbeitet.
So professionell, schon Realismus nähernd, bei dramaturgischer
Endstufe, habe ich bisher in der Serie noch keinen Zyklus, oder –Beginn
erlebt.
Sicher stecken Jahrzehnte der Erfahrung dahinter.
Für soviel Einsatz, dass einfach Liebe zum eigenen Produkt kenntlich
wird, dafür darf man schon einmal den Hut ziehen.
Eine gewisse Angst vor Qualitätsabfall, oder ungeschicktem Szenenwechsel
darf dem alterfahrenen Leser aber auch nicht übel genommen werden.
Doch wenn dieses Niveau gehalten wird, kann ich diesmal gar nicht anders,
als konsequent bei der Stange zu bleiben. Diesen Finger am Puls der
Zeit sollte man nicht aufgeben.
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