Band 2318:
Der dunkle Obelisk

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 20.01.2006
offizielle Romanvorstellung  auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Uwe Anton
Titelbild: Dirk Schulz
Illustration: Michael Wittmann

Kommentar: Dunkle Obelisken?
Extra: Journal

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner


Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Wow, nach zwei düsteren Bildern gönnt uns Dirk Schulz eine Pause und porträtiert Fawn Suzuke. Lecker sieht das Mädel aus, da kann man nicht klagen. Die Strähne im Haar, der Lippenstift, die auftoupierten Wimpern und sogar die Sommersprossen im gleichen Farbton - sehr modebewusst, die Gute. Kein Wunder, dass Marc London da den Kopf verliert; Fawn hat ja noch ganz andere Attríbute zu bieten, die der Betrachter des Bildes einfach nicht übersehen kann.
Jaja, der Dirk und die Frauen ;-) -
Den Hintergrund hat er passend dazu etwas dezenter gehalten. Dieses Bild könnte mir gut als Poster gefallen.

Auch Michael Wittmann verewigt in der Innenillustration die Monochrom-Mutantin; passenderweise sind die Innenillus in S/W ;-)
Die Botin des Nukleus sieht bei Michael nicht ganz so herausgeputzt aus wie bei Dirk, geizt aber auch nicht mit ihren Reizen. Sehr konzentriert sieht sie aus, mit gehobener Hand, die schräg stehenden Augen, der halbgeöffnete Mund.
Die Strahlen im Hintergrund passen perfekt zu der dargestellten Szene. Michael schafft es, mit seiner Zeichnung die Anstrengung Fawns sehr gut einzufangen! Prima gelungen!!!

Nur schade, das Titelbild und Innenillustration wieder dasselbe Motiv zeigen. Könnte da im Zeitalter von Internet und Emails nicht eine bessere Absprache stattfinden? Zu wünschen wäre es.


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Daellian zerschlägt unsere Hoffnungen auf Salkrit.
Die Verarbeitungs- und Nutzungstechnik muss von Grund auf neu entwickelt werden.
Ein einsamer TRAITANK zeigt der Erde erneut ihre Machtlosigkeit. Ohne Kontakt auf zu nehmen, kündet sein Erscheinen von der Nutzlosigkeit der Vernichtung des Kolonnenforts.
Fawn Suzuke ist der Rückweg zum Nukleus versperrt. Einzig Marc London könnte ihr Stabilisierung bieten. Doch eine schnelle Heimkehr ist nicht in Sicht.

Zwar gelingt es, Salkrit doch noch soweit einzusetzen, dass erstmals der TERRANOVA-Schirm sich um das Sonnensystem legt. Auch gerade rechtzeitig um den Obelisk zu verbrennen.
2:0 für „Terra darf nicht fallen“.
Doch beim rapiden Verbrauch für ein paar Minuten, und der Transport kostet auch nicht wenig, müsste für eine dauerhafte Sicherung eine regelrechte Kette aus Wassereimern ins Zentrum der Milchstraße aufgebaut werden. Auch dann würden die großen Mengen Salkrit schnellstens verfeuert sein.
Fawn Suzuke wird von den Schohaaken doch über ihre Stabilisierungsfrist erhalten.
Marc London ist damit an den Standort gebunden.
Der Zwischenträger der Nukleusbotin, aus der Whistler-Company, erhält eine fragwürdige Genugtuung. Seine Entdeckung führt zu einem großen Loch im Firmenbau. Eindeutig waren Chaos-Agenten aktiv.

Zyklus-Fazit:

Tatsächlich wird sehr gekonnt die große Bedrohung umgangen. Die hoffnungslosen Gegenmaßnahmen werden mit übergroßer Geduld minutiös und diffizil abgearbeitet.
So professionell, schon Realismus nähernd, bei dramaturgischer Endstufe, habe ich bisher in der Serie noch keinen Zyklus, oder –Beginn erlebt.
Sicher stecken Jahrzehnte der Erfahrung dahinter.
Für soviel Einsatz, dass einfach Liebe zum eigenen Produkt kenntlich wird, dafür darf man schon einmal den Hut ziehen.
Eine gewisse Angst vor Qualitätsabfall, oder ungeschicktem Szenenwechsel darf dem alterfahrenen Leser aber auch nicht übel genommen werden.
Doch wenn dieses Niveau gehalten wird, kann ich diesmal gar nicht anders, als konsequent bei der Stange zu bleiben. Diesen Finger am Puls der Zeit sollte man nicht aufgeben.


Letztes Update dieser Seite am 18.03.2006