Band 2329:
Gestrandet in Hangay

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 07.04.2006
offizielle Romanvorstellung  auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Hubert Haensel
Titelbild: Dirk Schulz
Illustration: Michael Wittmann

Kommentar: Hangay (2)
Extra: Clubnachrichten

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner


Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Dirk Schulz meets Johnny Bruck - dieses Bild ist wie ein Ausflug in die Vergangenheit der Perry Rhodan-Serie.
Zusehen sind zwei Graukartanin: einer im Vordergrund, einer in der verschneiten Schneelandschaft. Ein sehr schönes, ruhiges Bild. Glatt könnte man meinen, der Altmeister Johnny Bruck hat hier den Zeichenstift geschwungen, wäre da nicht der verräterische Helm des Kartanin.
Dieser ist eindeutig MADE BY DIRK SCHULZ. So ist das Bild nicht ganz im Retro-Look und kann eindeutig der neuen Generation der Perry Rhodan Zeichner zugeordnet werden.
Trotzdem, ein sehr schönes Bild, das mich an die Zeit erinnert, in der ich anfing, die Erstauflage der Perry Rhodan-Serie zu lesen.

Michael Wittmann zeigt das Titelbild in der Innenillustration nochmal aus einer anderen Perspektive, dazu das Kettenfahrzeug, welches die Kartanin zur Fortbewegung durch die vereiste Landschaft benutzen. Allzu irdisch erscheint mir die Szene, keinerlei futuristische Ansätze bei der Kleidung der Kartanin, als ob sie bei Willi Bogner nebenan eingekauft hätten. Auch die Maschinenpistole, welche der Kartanin bedrohlich auf den Betrachter des Bildes richtet, sowie das Kettenfahrzeug im Hintergrund, erinnern mehr an einen James Bond-Film.
Wären da nicht die katzenartigen Schnauzen der Handlungsakteure, man könnte glatt glauben, dass Michael ein Bild für den Bondfilm "Im Angesicht des Todes" gezeichnet hätte.



Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Natürlich ist es erst der Zeitpunkt, als die Sternenozeane aus dem Hyperkokon fielen, da die SOL auf dem Exilplaneten von Kartanin notankert.
Als die Hyperraumortung abbricht, vermuten die Siedler erst eine kriegerische Aktion der Hangay-Imperien. Dao Lin H’ay kann zumindest dem Bürgermeister ziemlich schnell von der friedlichen Mission der SOL vereinnahmen.
Es ist die seelische Nähe zu Ron-Sha-R’itt, die dem anderen Ron (-ald Tekener) Kummer bereitet. Dabei könnte die ähnliche Fellzeichnung eher auf einen fernen Nachkommen naher Verwandter der unsterblichen Dao hinweisen.
Was nicht unbedingt leidenschaftliche Gefühle unterbindet.

Befremdend wirkt der große Eifer, wie Dao ohne Rücksprache die SOL plündert, um Versorgungsengpässe der Schneeburgen auszugleichen. Verhindern lässt sich allerdings nicht mehr, dass plündernde Karaponiden gelyncht werden.
Bei Sichtung ihres Militärstützpunktes wird ein großes Waffenkontingent für Kriegsvorbereitungen aufgedeckt. Doch wegen der Schwierigkeiten in der Raumfahrt ist wohl kein Vergeltungsschlag mehr zu erwarten.
Auf der vergeblichen Suche nach der alten Sendequelle wird noch ein Gefährt zur Fahrt zum Mond mobilisiert.

Die SOL aber wird sich auf eine mehrjährige Auszeit auf dieser abgelegenen Welt einrichten müssen. Frühzeitig werden Spuren von Diskussen in Dunkelfeldern entdeckt. Ebenso die Leiche eines Gaschkaren.
Wenn bei kleinen Zeitsprüngen an die Gegenwart in der Milchstraße aufgeschlossen wird, ist die Übernahme von Hangay durch die Chaos-Armada weiter fortgeschritten als in der Heimat der SOL.

Und Dao trennt sich sehr schnell von Tekener, denn nicht nur mit ihrem Herzen ist sie jetzt wieder zu Hause.



Letztes Update dieser Seite am 26.05.2005