Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Ein Ausflug ins Star Trek Universum oder doch nur
Zufall?
Der Herr, welcher so fasziniert ein Hologramm in seinen Händen
hält, hat viel Ähnlichkeit mit dem Captain der ENTERPRISE
C aus "Star Trek - The Next Generation".
Tatsächlich zeigt uns Dirk Schulz hier Tanges den Falken, der einen
Datenkristall betrachtet. Die fremdartigen Symbole darauf sehen echt
toll aus, meines Wissens ist es das erste Mal, dass ein Zeichner der
Perry Rhodan-Serie sich bemüht, eine solche Szene mit einem Datenkristall
darzustellen!
Großes Lob an Dirk Schulz, das ist ihm sehr gelungen.
Der Helm von Tanges sieht sehr futuristisch aus und hat Ähnlichkeit
mit den Kopfbedeckungen der Graukartanin aus Perry Rhodan-Heft Nr. 2329.
Da sich in dem Heft mittlerweile einige Solaner auf der Welt der Graukartanin
angesiedelt haben, kann es ja durchaus sein, dass diese Kopfbedeckung
aus deren gewerblichen Arsenalen stammt.
Ob nun Dirk Schulz ein Fan von Patrick Stewart ist, dem Darsteller von
Jean-Luc Picard, oder die Ähnlichkeit mit dem Schauspieler nur
Zufall ist, werden wir wohl nie erfahren. Für die geplante Verfilmung
der Perry Rhodan Serie hätte man aber hier schon mal den Wunschkandidaten
für Tanges den Falken gefunden ;-)
Die Innenillustration
zeigt die vorangegange Situation des Titelbildmotivs:
Benjameen da Jacinta birgt aus dem havarierten Trai-Versorger den Behälter
mit den Hyperkristallen. Viel sieht man von dem arkonidischen Zeroträumer
nicht, den Michael Wittmann packt ihn in einen dicken Schutzanzug -
jaja, Strahlungsgefahr droht. Benjameen guckt auch nicht gerade glücklich
drein, aber vielleicht sind die Kristalle oder deren Behältnis
einfach zu schwer?
Gerade in den heutigen Tagen, an denen in den Medien an die Katastrophe
von Tschernobyl erinnert wird, bekommt diese Zeichnung eine erschreckende
Aktualität.
[Ergänzung E-Man Wall-1]
Der Helm des Mannes wirkt bereits wie ein Artefakt. Der Datenträger
in seinen Händen raunt in alten Sternensprachen über fremdartige
Geheimnisse des Kosmos. Der Handlung nach könnte es aber auch eine
Energiequelle der Chaosflotte sein.
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Die Geheimnisse der Eisstadt liegen nicht viel anders
als in Sonnenlicht 18, wo Blo Rakane jedoch gestört wurde. Die
Genesung des schwer verletzten Haluters wurde rasant vorangetrieben.
Doch nur er konnte weitermachen, und zu den Erkenntnissen über
THOREGON (einer deren ersten Messenger ist überhaupt die Grundlage
für die Bildung von Chaos-Proto-Zellen in diesem Bereich) und Zusammenhängen
mit Heptamer und dem Herrn der Elemente kommen.
Es ist auch der erste Hinweis auf multiuniverselle Zugänge.
Der Hangay-Transfer bleibt eben nicht einem Perry Rhodan vorbehalten.
Hat schon der Dritte Weg für Instabilität gesorgt, so ist
eine Negasphäre eine echte Krebszelle für den Moralischen
Kode. Es bedeutet aber auch, dass die so lange verschleppte Lösung
der Dritten Ultimativen Frage jetzt abzuwickeln ist.
Es ist wirklich nur Intuition, den Technik- und Energiediebstahl am
havarierten Dunkelschiff zu verschleiern. Auch wenn die Aggregate versiegelt
sind, können aus der Materialzusammensetzung wichtige neue Erkenntnisse
gewonnen werden.
Ist das geborgene seltsame Material, bei dem Deflagration ein Hinweis
auf höhere hyperdimensionale Eigenschaften ist, vielleicht eine
künstliche Version von Salkrit?
Möglicherweise liegt es für Wissenschaftler damit offener
vor, als der Stoff es bieten kann, mit dem sich Daellian in der Heimat
herumschlägt.
Awour, Bluthunde der Chaosflotte, sind gerade erst angefunkt und schon
hier.
Die neuen Möglichkeiten können in der SOL natürlich noch
gar nicht angewendet werden.
So dass die Flucht vor den Häschern mehr oder weniger noch im Status
zur Zeit der Havarie abgeht. Denn zu einem Probeflug nach den Reparaturen
ist es noch nicht gekommen.
Nach elf Jahren Zeitsprung steht die SOL noch mit leeren Händen
da.
Wie Ronald Tekener.
Menschliche Siedler bleiben in großer Zahl bei den Graukartanin
zurück.
Nicht Dao Lin H’ay.
Als Unsterbliche kennt sie ihre kosmische Aufgabe.
Nur Tekener wird sie nach 11 Jahren Abspenstigkeit nicht zurücknehmen.
Diese Zeit ist für einen Unsterblichen nicht viel.
So, wie für den Leser die Affäre nur über zwei Hefte
lief.
Ein ungezwungener Umgang als Freunde, wie bei Perry und Mondra dürfte
jetzt das höchste der Gefühle bleiben.
Ob Tek eine Chance hat, wieder zu einem menschlicheren Part zu finden?
Kaum!
Einzig Atlan bleibt noch als ewig Unbelehrbarer.
Wo ihm doch schon seit Jahrtausenden sein Extrasinn zuflüstert:
Narr!
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