Band 2347:
"Die heisse Legion"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 11.8.2006
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor:Christian Montillon
Titelbild: Swen Papenbrock
Illustration: Swen Papenbrock

Kommentar: Dunkle Ermittler?
Extra: Risszeichnung - Schlachtschiff der APOLLO-Klasse: KANDAHAR von Andreas Weiß

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2347

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Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Uiii, Swen wiederholt sich selbst - das Titelbild hatten wir doch schon - vor zwei Wochen, oder? Zumindestens sieht es sehr ähnlich aus.
Alaska schaut diesmal zum Betrachter; statt eines Algorian und der Treppe in den Wolken ist diesmal Kantiran mit von der Partie - die Felsen und das Gebirge sind farblich und vom Aufbau fast identisch. Ein Hinweis, dass die Handlung des Romans auf demselben Planeten spielt?
Da bin ich aber mal gespannt!

Auch bei der Innenillustration setzt der Zeichner aus Kassel auf Altbewährtes.
Ob nun Kantiran oder Polm Ombar, beide waren in der Form schonmal da.
Aber die Illu passt gut zu dem Roman. Daher will ich gar nicht meckern.
Wobei ich mir mal ein Bild des Denkmals von Samburi Yura geschwünscht hätte; aber gut, wünschen darf man sich doch auch mal was, oder?

[Ergänzungen E-Man]

Cover:
Im düsteren Stil vom Clateaux-Abenteuer, schwarzes Outfit für die Friedensfahrer, die neuen MiB, geht es weiter. Leider nur Statisten und keine konkrete Aktion. Immerhin eine feine Ausfertigung in toller Lichtcreme.


Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

LKS: Leider ist Feldhoff Fußball-Fan, doch der heutige Fußball ist härter als von ihm geschildert. In dieser WM sah ich nur eine (!) Halbzeit – und wunderte mich über die Blindheit der anderen Zuschauer. Was da an Brutalität bejubelt wurde, wird höchstens von "PASSION" (Mel Gibson) getoppt.
Danke auch für die Bestätigung der Handlungsbremse.
Originalton A. Ellmer: "Den Roman lesen lassen, solange ihr noch Zeit dazu habt!" (also vor dem Eröffnungsspiel)!

Natürlich ist die Cyno ein Problem, und natürlich muss dann die LEUCHTKRAFT mit Samburi Yura wieder erscheinen. (Es war aber nur der Besuch ihres Vaters an ihrem Gedenkstein).
Soviel auch zur Nichteinmischung der Kosmokraten.
Verdeckter Poker, mit einem offensichtlich auch faulen Trick der Chaotarchen.
Sieht nach einer Falle für die lästige Negasphäre aus, die schon ewig ihre Nische sucht, und hier endgültig gestoppt werden soll.

Chyndor ist empört, als die Heiße Legion Cosmuel Kain zu sich nimmt. Es scheint ihm eindeutig, dass sie wegen unlauterer Absichten als Feind eingestuft wurde. (Doch manchmal gibt es andere Gründe).
Zieht er sich deshalb zurück? - Auch nachdem man ihn auf das weitere Verhalten gegen die Chaos-Kolonne angesprochen hat.

Bei Kantiran löst es erhebliche Aggressionen aus. Über den Großrechner klagt er die Heiße Legion des Mordes an.
Neuer Tabubruch.
Der Eklat ist perfekt.
Schließlich muss das Patronat darüber entscheiden.
Als Kantiran das Gespräch mit Polm Ombar, dem Revisor sucht, ist dieser von der Integrität der „Heißen Legion“ nicht abzubringen. Kantiran gesteht, die Mordanklage nicht ernst zu meinen, denkt höchstens an eine Entführung. Das impliziert auch die Art des Verschwindens.
Als nächstes versucht er Alaska zu überreden, ihm den Vektor-Helm zu überlassen. Der verweigert dies, kommt auf Grund seiner Erfahrung mit kosmischen Phänomenen lieber selber mit.
Erneut reisen sie durch die Prüfzone.
Über den Vektorhelm zeigt sich die „Heiße Legion“ als eine Miniatur des Moralischen Kodes, einer Doppelhelix. Obendrein lässt sich der Rückzug verfolgen – auf den Kapellenmond in der Verbotenen Zone.

Hilfreicher dürfte die einberufene Vollversammlung sein. Aus Angst vor dem Revisor, dass er die gesamte Opposition verstößt und brandmarkt, bleiben die Statements verhalten und neutral.
Chyndor hält sich bedeckt, teilt nur dem Vater von Samburi Yura mit, dass jetzt auch der Revisor auf Seiten der Opposition steht. Die Zerreißprobe der Friedensfahrer endet mit der Abdankung des Enthonenrates.

Der große Umbruch, Aufgabe der Eisernen Prämisse des Friedens, Kampf gegen die Negasphäre der Chaotarchen und Verzicht auf den neutralen Status.

Die Heiße Legion fand durch Cosmuel ihre Vergangenheit als Cynos wieder. Darum wird sie nur widerwillig freigegeben.

Bedenklich finde ich Geschichten über TRAITOR aus ferner, aber doch zu naher Vergangenheit.
Denn eine solche Begegnung hätte außerhalb THOREGONS sein müssen, und soweit reicht meines Erachtens die Universale Schneise doch nicht.
Immer noch ist der vorherige Einsatzort TRAITORS nicht bekannt.
Die Wanderung, über Wege außerhalb des Kontinuums, könnte überall in den Kosmos hinführen, nur eben nicht in die Nähe.

Sondyselene findet durch kurze Vereinigung mit der tanzenden Helix Dank für den langen Dienst und wohlwollenden Zuspruch für das Ende der Vereinigung im bisherigen Sinn.
Im Gegensatz zu Kantiran lehnt Alaska den Ratsposten eines Garanten ab.
Doch alles, was sie hier noch bewegen, ist die Befürwortung von Cosmuel als Aspirantin.
Es wird darauf hingewiesen, dass Kantiran nicht als Reformer, sondern höchstens als Katalysator gewertet wird. Sein zorniger Aufruf kam zum richtigen Zeitpunkt. Da grämt sich niemand um die neuerlichen Verletzungen der Tabubereiche. Obwohl die Bestrafung durch die Heiße Legion die Mehrheit der Friedensfahrer betroffen hätte, und ungeachtet dessen auch erfolgt wäre.


Letztes Update dieser Seite am 22.10.2006