Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Dirk Schulz verwöhnt mich sehr, wieder was Lebendiges
auf dem Titelcover - sehr schön.
Der Haluter Icho Tolot ringt mit einem geheimnisvollen Nebel. Dem Gesichtsausdruck
nach geht's ihm nicht gut dabei.
Aber eine sehr schöne Innenansicht eines Haluterrachenraums. Die
Zahnärzte unter den Perry Rhodan Lesern werden begeistert sein!
Die Haut von Icho ist etwas sehr hell geworden und sieht insgesamt irgendwie
komisch aus. Auch die Augenanordnung stimmt nicht ganz, und der Kopf
ist etwas zu rund für meinen Geschmack.
So wirkt der Haluter nicht wirklich bedrohlich, eher hilflos, aber vielleicht
will Dirk genau das ausdrücken?!
[Ergänzung E-Man: Eine Mikrobestie, bedrängt
von Leukozyten? In Omega Centauri gibt es vorerst aber nur Haluter!
Der rote Janker, die weiße Pracht ? Haluter in der Schneeballschlacht?
Jedenfalls ist es ein kuscheliges Weihnachtsmotiv geworden. (Wenn ein
Haluter versucht zu singen, sieht man auch bei ihm bis zum Zäpfchen
hinunter).]
Michaels Innenillustration
entführt von den kalten Wintertagen hinaus in den Dschungel. Zwischen
all den Bäumen und Grünpflanzen schweben zwei Shifts auf der
Suche nach dem Drokarnam-Mauseleoum.
Ein sehr schönes, ruhiges Bild, erinnert mich stark an Motive von
Alfred Kelsner!
Die beiden Shifte sind leider nur sehr grob ausgearbeitet - schade,
da hat Michael sich mit dem Wald drumherum mehr Mühe gegeben. Diese
hat sich aber auch gelohnt!!!
Vielleicht wollte der Wiener Künstler aber auch nur die reduzierte
Technik nach der Hyperimpedanz hervorheben? Das kann natürlich
durchaus sein ;-)
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Ein gewisser Erklärungsnotstand wird mit dem
Gefangenen der Drokarnam-Gruft umgangen. Alle Eindringlinge in den Bereich
des Day-Drazin erliegen dem Befall durch schnell wachsende Tumore. Alle
Daten und der Zugang zu dieser verbotenen Zone werden aber erst freigegeben,
weil Atlan die richtigen Fragen stellt.
Die Hohlwelt Horror, die der Durchgang des Sonnentransmitters ansteuern
soll, wurde zuletzt zu einer Zeit genutzt, als von Hangay noch Jahrtausende
keine Rede war. Als das lemurische Netz abgestellt wurde, zerstörte
man auch viele der Funktionen der Anlage. Für den Neustart der
Sonnentransmitter wären also alte Baupläne und alte Technik
für den Nachbau erforderlich.
Eine vergessene und geheim gehaltene Strecke hätte also für
eine Weiterflucht der Lemurer an die am weitest entfernte Station sein
müssen.
So wird dann doch noch ein Schuh daraus.
Was weniger ein Langzeitplan, sondern purer Zufall bedeutet.
Für den Start in ungewohnte Welten der kosmischen Technik (noch
aus K.H. Scheers Ideenschmiede) nimmt man sogar das in Kauf.
Bei Beginn der Hyperimpedanz ist übrigens das PEW-Gefängnis
aufgerissen. Die Spuren dieser Explosion führen das Einsatzkommando
sehr schnell zur Gruft. Nur Day-Drazin meidet diesen Punkt aus Angst,
wieder gerade in der Drokarnam-Kammer gefangen zu sein.
Doch Startac, der hier seine Anwesenheit nicht mehr spüren kann,
nimmt Körperkontakt mit dieser Mumie auf. Dabei tauschen sie sich
ihre Erinnerungen aus. Vielleicht könnte der "Schwarze Zwilling"
Day-Drazin nicht besiegen; vielleicht ist dieser Bestand an Hypermaterie
für die Funktion des Transmitterfeldes wichtig.
Aber plötzlich eine humane Einstellung gegen einen mehrfachen Mörder,
seinerzeit wie heute(!), das ist doch eine Schutzbehauptung, um sich
seine Unfähigkeit zu vertuschen. Naja, vielleicht braucht man ja
noch einen Schutzgeist, sollten Dunkle Ermittler hier auftauchen.
Dabei ist eher zu befürchten, dass die sich bestens verstehen werden.
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