Band 2365:
"Die Drokarnam-Sphäre"

Zyklus: TERRANOVA
Erscheinungsdatum: 15.12.2006
offizielle Romanvorstellung auf der Perry-Rhodan-Website

Autor: Christian Montillon
Titelbild: Dirk Schulz
Illustration: Michael Wittmann

Kommentar: Omega Centauri (2)
Extra: Clubnachrichten

Rezension:
Bild
(Andy Schmid)
Text (Erich Wallner

Tibi - Perry Rhodan-Band 2365

voriges Heft
nächstes Heft

Bild-Rezension (Andy "Lumpazie" Schmid)

Dirk Schulz verwöhnt mich sehr, wieder was Lebendiges auf dem Titelcover - sehr schön.
Der Haluter Icho Tolot ringt mit einem geheimnisvollen Nebel. Dem Gesichtsausdruck nach geht's ihm nicht gut dabei.
Aber eine sehr schöne Innenansicht eines Haluterrachenraums. Die Zahnärzte unter den Perry Rhodan Lesern werden begeistert sein!
Die Haut von Icho ist etwas sehr hell geworden und sieht insgesamt irgendwie komisch aus. Auch die Augenanordnung stimmt nicht ganz, und der Kopf ist etwas zu rund für meinen Geschmack.
So wirkt der Haluter nicht wirklich bedrohlich, eher hilflos, aber vielleicht will Dirk genau das ausdrücken?!

[Ergänzung E-Man: Eine Mikrobestie, bedrängt von Leukozyten? In Omega Centauri gibt es vorerst aber nur Haluter! Der rote Janker, die weiße Pracht ? Haluter in der Schneeballschlacht? Jedenfalls ist es ein kuscheliges Weihnachtsmotiv geworden. (Wenn ein Haluter versucht zu singen, sieht man auch bei ihm bis zum Zäpfchen hinunter).]

Michaels Innenillustration entführt von den kalten Wintertagen hinaus in den Dschungel. Zwischen all den Bäumen und Grünpflanzen schweben zwei Shifts auf der Suche nach dem Drokarnam-Mauseleoum.
Ein sehr schönes, ruhiges Bild, erinnert mich stark an Motive von Alfred Kelsner!
Die beiden Shifte sind leider nur sehr grob ausgearbeitet - schade, da hat Michael sich mit dem Wald drumherum mehr Mühe gegeben. Diese hat sich aber auch gelohnt!!!
Vielleicht wollte der Wiener Künstler aber auch nur die reduzierte Technik nach der Hyperimpedanz hervorheben? Das kann natürlich durchaus sein ;-)



Handlungsrezension (Erich "E-Man Wall-1" Wallner)

Ein gewisser Erklärungsnotstand wird mit dem Gefangenen der Drokarnam-Gruft umgangen. Alle Eindringlinge in den Bereich des Day-Drazin erliegen dem Befall durch schnell wachsende Tumore. Alle Daten und der Zugang zu dieser verbotenen Zone werden aber erst freigegeben, weil Atlan die richtigen Fragen stellt.
Die Hohlwelt Horror, die der Durchgang des Sonnentransmitters ansteuern soll, wurde zuletzt zu einer Zeit genutzt, als von Hangay noch Jahrtausende keine Rede war. Als das lemurische Netz abgestellt wurde, zerstörte man auch viele der Funktionen der Anlage. Für den Neustart der Sonnentransmitter wären also alte Baupläne und alte Technik für den Nachbau erforderlich.
Eine vergessene und geheim gehaltene Strecke hätte also für eine Weiterflucht der Lemurer an die am weitest entfernte Station sein müssen.
So wird dann doch noch ein Schuh daraus.
Was weniger ein Langzeitplan, sondern purer Zufall bedeutet.
Für den Start in ungewohnte Welten der kosmischen Technik (noch aus K.H. Scheers Ideenschmiede) nimmt man sogar das in Kauf.

Bei Beginn der Hyperimpedanz ist übrigens das PEW-Gefängnis aufgerissen. Die Spuren dieser Explosion führen das Einsatzkommando sehr schnell zur Gruft. Nur Day-Drazin meidet diesen Punkt aus Angst, wieder gerade in der Drokarnam-Kammer gefangen zu sein.
Doch Startac, der hier seine Anwesenheit nicht mehr spüren kann, nimmt Körperkontakt mit dieser Mumie auf. Dabei tauschen sie sich ihre Erinnerungen aus. Vielleicht könnte der "Schwarze Zwilling" Day-Drazin nicht besiegen; vielleicht ist dieser Bestand an Hypermaterie für die Funktion des Transmitterfeldes wichtig.
Aber plötzlich eine humane Einstellung gegen einen mehrfachen Mörder, seinerzeit wie heute(!), das ist doch eine Schutzbehauptung, um sich seine Unfähigkeit zu vertuschen. Naja, vielleicht braucht man ja noch einen Schutzgeist, sollten Dunkle Ermittler hier auftauchen.
Dabei ist eher zu befürchten, dass die sich bestens verstehen werden.


Letztes Update dieser Seite am 05.02.2007