Bild-Rezension (Andy
"Lumpazie" Schmid)
Eine ungewöhnliche Perspektive bietet Dirk Schulz
diesmal:
Ein nachdenklicher Atlan kniet im Gras über einem tonnenartigen
Gebilde. Irgendwie sieht der Arkonide auch sehr kaputt aus, als ob er
einiges an Strapazen hinter sich hat.
Das Gebilde, das er betrachtet, mutet noch seltsamer an. Was soll das
wohl darstellen? Ein Wrackteil?
Vielleicht drehen sich Atlans Gedanken genau so um diese Fragen wie
meine.
Ein interessantes Bild, nicht schlecht.
[Ergänzung E-Man: Atlan beugt sich über ein lemurisches Artefakt.
Sein Gesicht drückt sowohl Grübeln über kosmische Geheimnisse
aus, wie auch Skepsis, wie die Sonnentransmittertechnik noch einmal
zur Bedeutung gelangen könnte. Ein Bild mit soviel mehr Symbolik
und Aussagekraft, als manch andere statische Präsentation von Serien-Helden..]
Die Innenillustration
kommt da schon etwas einfacher daher.
Irgendwie sieht das aus, als ob Atlan ein Nickerchen hält. Etwas
die Fortsetzung des Titelbildes? Aber all die Maschinen im Hintergrund
- das passt wiederum nicht so recht.
Hat sich Atlan etwa verkleinert und ist in das technische Objekt des
Titelbildes hineingekrochen? Und nun erholt er sich von den vorangegangenen
Strapazen, welche sein Gesicht auf dem Cover so verzerrt aussehen lassen?
Von was wird der Arkonide wohl träumen?
Der Roman wird wohl die Antworten bringen ;-)
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Handlungsrezension
(Erich "E-Man Wall-1" Wallner)
Es wäre so schön gewesen.
Man hatte sogar eine angenehm liegende Zwischenstation ausgemacht, um
ohne größere Belastung nach "Horror" zu kommen.
Doch wurde der Konvoi viel früher von seiner Strecke geholt, schon
vor seinem ersten Stopp. Das Netz aus Zapfstationen hält sie unverrückbar
am falschen Ort fest.
Da hatte doch tatsächlich jemand die letzten 5000 Jahre genutzt,
um am Verbund der lemurischen Sonnentransmitter herumzuspielen.
Sie sind immer noch in Omega Centauri!
Doch nun wird ihnen die Nutzung verbotener Koordinaten vorgeworfen,
die Legitimierung ignoriert, und ein ungültiger Sprung, also eine
Abstrahlung ins Nichts, verkündet.
Atlan trifft alleine auf einer Welt unter einem Kristallgitter ein,
und wird als wiedererweckter Toter begrüßt.
Es erscheint wie eine Wiederbelebung der alten (!) Atlan-Serie, wo es
vor wunderlichen Ansätzen nur so strotzt. Vor allem an die Vorkommnisse
um Hidden-X fühle ich mich da erinnert. Hatte durchaus Parallelen
zur Exzentrik eines Dr. Who. Die Suche nach dem Konvergenten Denker
hätte allerdings auch 12 Hefte andauern müssen, in Atlans
persönlicher Reihe. Hier auf der Master-Line darf er nicht so trödeln.
Und - dass es diesmal machbar scheint, das Rad stimmig und schlüssig
weiter zu drehen.
Als Lemurer einen Haluter niederknüppeln, trifft Atlan damit das
erste Mitglied seines Konvois.
Die Projektion eines Konvergenz-Lehrers sorgt für Beruhigung.
Der halutische Wissenschaftler Elfah Komo hat schwerer wiegende Probleme.
Durch die "Ungültige Transmission" von Tellux erwartet
ihn eine Frühgeburt. Er gestattet Atlan Hebammendienste.
Ein erheblicher Klotz am Bein, in der unwirklichen Lage.
Da stößt Kirkazon, ein höher stehender Wissender der
Lemurer zu ihnen.
Man verständigt und versteht sich sehr gut. Doch als sie wieder
einmal angegriffen werden, gerade nach der Niederkunft des Haluters,
entpuppt er sich Bote des Konvergenten Denkers.
Die Einladung an Atlan führt sie zur Pilgerstätte, von der
ein Wasserfall die Ebene speist. Doch in die Sphäre kommen nur
Gerufene.
Anhand seiner Ritteraura wird Atlan für einen Kopfjäger der
Kosmokraten gehalten. Warum muss ein übergeordnetes Wesen sich
hier verbergen?
Auf Kharag wartet man seit 14 Tagen auf die Ankunftsbestätigung.
PS.: Was hier als Gefängnis ausgestattet ist, könnte einmal
ein weiterer Flucht- und Schutzraum werden.
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